Technik Ratgeber Energiesparen – Günstig in Deiner Nähe kaufen
Letzte Woche haben wir uns mit Energiesparlampen auseinandergesetzt und haben die Vor- und Nachteile dieser Art von Beleuchtung angesprochen.
Wer den ersten Teil der dreiteiligen Serie zum Thema Energiesparen verpasst hat, HIER geht’s zum Thema „Energiesparlampen“.
Diese Serie soll ein wenig Klarheit in den Wust von Energiespar-Angeboten bringen, diverse Verhaltenstipps unter die Lupe nehmen und als kleine Anleitung dienen.
Diese Woche geht es um Stromverbrauch, den man eigentlich gar nicht bemerkt, zumindest nicht bevor die Überraschung der zu hohen Stromrechnung eintritt. Mit ein paar kleinen Eingriffen, lassen sich diese „heimlichen“ Kosten stark minimieren, oder sogar ganz vermeiden.
Pauschal sei gesagt, dass man mit 2 bis 3 Änderungen pro Wohnraum eine Wirkung erzielen kann.
Im ersten Teil der Serie haben wir die Beleuchtung verändert und Energiesparlampen eingesetzt.
Nun folgt Schritt zwei.
Zweite Änderung: Heimlicher Stromverbrauch…
Viele Geräte im Haushalt verbrauchen Strom, sobald sie am Stromnetz angeschlossen werden.
Das Parade-Beispiel ist hier wohl der Fernseher.
Am Gerät ausschalten lautet hier die Devise. Das ist sicher der richtige Weg, aber noch lange keine Lösung.
Einige Geräte verbrauchen auch dann noch Strom, wenn man den „Hauptschalter“ betätigt, also nicht nur per Fernbedienung ausschaltet, sondern den Schalter am Gerät nutzt.
Computer fallen genauso in diese Kategorie wie Spielekonsolen, einige Kaffeemaschinen und diverse Multimediageräte, wie Stereoanlagen, VHS-Rekorder, oder DVD- und Blu-Ray-Player.
Diese Elekrogeräte haben einen so genannten Standby-Modus, der zwar nur wenig Strom verbraucht, aber aufs Jahr gerechnet, durchaus spürbar ist.
Daher bleibt nur eins, die Stromverbindung „manuell“ trennen.
Da das Steckerziehen zwar hilft, aber eine eher mühsame Angelegenheit ist und man nicht unbedingt jedes mal Möbel verrücken, oder unter Tische krabbeln möchte, gibt es für die manuelle Stromtrennung technische Hilfen.
Schaltbare Steckerleisten…
Eine mittlerweile weit verbreitete Möglichkeit, Elektrogeräte wirklich von jeglichem Stromverbrauch zu trennen, sind Steckerleisten mit Schalter.
So eine Steckerleiste funktioniert recht simpel, nämlich auf Knopfruck und hindert alle eingesteckten Geräte daran Strom zu verbrauchen, wenn sie nicht genutzt werden. Optisch sind sie herkömmlichen Steckerleisten, umgangssprachlich auch Dreifachstecker genannt, sehr ähnlich und haben lediglich den bereits erwähnten Schalter zum ein- und ausschalten.
Der Anzahl der Steckplätze reicht dabei von zwei bis mindestens 12 Steckplätzen. Somit dürfte für jeden Nutzer die passende Steckerleiste im Handel erhältlich sein.
Diese Lösung ist recht günstig und relativ komfortabel, je nachdem wo man die Steckerleiste platziert und wie man sie erreichen kann.
Funk-Zwischenstecker für Komfortfreunde…
Für schwer erreichbare Stellen, z. B. hinter Möbeln, bieten sich Funk-Zwischenstecker an. Diese Funk-Zwischenstecker steckt man zwischen Verbraucher und Stromquelle, der Steckdose. Nun kann man mit einer Fernbedienung den Stromverbrauch auf ein absolutes Minimum reduzieren. Die Funktionsweise ist mit dem der oben erwähnten Steckerleiste zu vergleichen, bietet aber mehr Komfort. Besonders bei diesen Artikeln lohnt sich ein Preisvergleich, denn Händler bieten hier einen unterschiedlichen Leistungsumfang an. Es gibt Angebote mit drei Zwischensteckern und einer Fernbedienung, aber auch Angebote mit nur einem Zwischenstecker, ohne dass sie sich preislich zu unterscheiden. Ein Schnäppchen zu machen ist also bei diesen Energiesparhelfern genauso möglich, wie auf ein überteuertes Angebot reinzufallen.
Beherzt man die genannten Vorschläge, ist es möglich den Stromverbrauch z. B. vor dem Verlassen der Wohnung, gegen Null zu reduzieren.
Es gibt allerdings Ausnahmen.
Die Aquariumpumpe, der Radiowecker, oder Geräte mit flüchtigem Speicher (z.B. Videorekorder mit Timerfunktion) benötigen eine dauerhafte Stromversorgung. Ansonsten muss das Gerät beim Einschalten wieder neu programmiert, bzw. eingestellt werden.
Im Falle der Aquariumpumpe könnten die Folgen noch wesentlich tragischer ausfallen.
Vorsicht, ist also bei Geräten dieser Art geboten.
Ich hoffe, dass dieser Artikel bei Euch einen „Schalter“ umgelegt hat und beim Sparen weiterhilft. Nächste Woche geht es im dritten und letzten Teil der Serie um Heizkosten und wie man diese, ohne frieren zu müssen, minimiert.



