10 kleine Dinge, die du JETZT tun kannst, um die Umwelt zu schonen

Klimawandel, Verschmutzung der Meere, wenig nachhaltige Ressourcennutzung – unsere Natur steht vor großen Herausforderungen und mit ihr auch der Mensch. Der Umweltschutz ist aber nicht nur von den Unternehmen und Nationen abhängig, sondern beginnt schon im Kleinen, bei uns ganz persönlich. Deshalb zeigen wir hier 10 Dinge, die man im Alltag leicht umsetzen kann und die bereits einen Unterschied machen.

1. Auf To-Go-Becher verzichten

Jede Stunde werden in Deutschland 320.000 Coffee-to-Go-Becher verbraucht, in einem ganzen Jahr beläuft sich das auf fast 3 Milliarden Stück, wie Berechnungen der deutschen Umwelthilfe zeigen. Das heißt nicht nur, dass jede Menge Müll entsteht, sondern auch bei der Produktion mehrere Zehntausend Tonnen CO2 ausgestoßen werden. In sämtlichen Cafés ist es möglich, den eigenen Becher mitzubringen, manchmal bieten die Händler dabei sogar einen Rabatt an.

2. Regionale Produkte kaufen

Das 48-fache an Treibstoff wird durch den Import von Obst und Gemüse aus dem Ausland verbraucht. Bei heimischen Produkten reduziert sich der Transportweg extrem und somit werden auch deutlich weniger Treibhausgase abgegeben. Regionale Lebensmittel sind bei Supermarkt und Discounter häufig extra gekennzeichnet und so leicht erkennbar.

3. Prospekte-Apps nutzen

Wer kennt das nicht? Vollgestopfte Briefkästen mit jeder Menge Broschüren, die am Ende im Müll landen. Um die Werbeflut zu vermeiden, einfach einen „Bitte keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten anbringen und eine Prospekt-App nutzen. Spart Papier und man bekommt trotzdem die aktuellsten Angebote ins Haus.

4. Müll aufheben

Wie oft entdecken wir auf unseren Wege Dosen, Beutel oder Verpackungen, die in der Natur herumliegen. Gerade in Gewässernähe ist Plastikmüll besonders gefährlich für Tiere. Warum nicht einfach die Ärmel hochkrempeln und den Abfall im nächsten Eimer entsorgen!?

5. Papp-/Plastikgeschirr sowie Einwegbesteck verbannen

Vor allem in der Picknick- und Grillsaison gehen besonders viele Einweg-Utensilien über die Ladentheke. Was zunächst recht praktisch erscheint, ist allerdings nicht so wirklich nachhaltig. Mehrweggeschirr aus Kunststoff ist genauso leicht zu transportieren, kann aber sehr viel häufiger zum Einsatz gebracht werden.

6. Mit Deckel kochen

Jeder Topf findet seinen Deckel. Und das sollte er beim Kochen auch, denn ohne Deckel geht jede Menge Wärme verloren. Viermal mehr Energie wird verbraucht, wenn das Essen ohne Topfbedeckung zubereitet wird.

7. Standby-Modus vermeiden

Computer, Fernseher, HiFi-Anlage – das kleine rote Lämpchen leuchtet und leuchtet und leuchtet. Und verbraucht natürlich auch Strom, selbst wenn wir das Gerät nicht benutzen. Das gilt ebenso für Netzteile und Ladegeräte, die meistens noch nach Ladevorgang an der Steckdose hängen. Abhilfe kann eine einfache Mehrfachsteckdose schaffen, bei der man mit einem Klick sämtliche angeschlossene Elektrogeräte vom Strom nimmt. Schont die Umwelt und den Geldbeutel.

8. Mit dem Auto in die Waschanlage fahren

Kaum zu glauben, aber wahr. Durchschnittlich verbraucht man doppelt so viel Wasser beim selber Putzen des Autos als beim Durchlauf in der Waschstraße. Hinzu kommt, dass in deutschen Profiwaschanlagen die Recyclingquote bei rund 90% liegt, während bei der Wäsche vor der Haustür das Wasser inklusive Reinigungsmittel, Ölrückstände und mehr ungefiltert in Kanalisation oder Erdreich gelangt. Im Übrigen ist die Autowäsche auf Privatgelände gesetzlich auch nur eingeschränkt erlaubt.

9. Früh schalten

Frühes hochschalten, spätes runterschalten – das hat uns schon unser Fahrlehrer gepredigt. Und er hatte recht. Fahren in niedrigen Gängen und im hohen Drehzahlbereich ist alles andere als spritsparend.

10. Umweltbewusst waschen

Leichtfertiger Umgang mit der Waschmitteldosierung kann zu unnötiger Belastung der Gewässer und Kläranlagen führen. Deshalb immer  die Wasserhärte berücksichtigen und das Waschmittel entsprechend dosieren. Bei Verwendung von Wasserenthärter sollte darauf geachtet werden, dass dann natürlich auch weniger Waschmittel vonnöten ist. Darüber hinaus reicht in den meisten Fällen das Waschen bei 30°C oder 40°C aus und benötigt weniger Energie.

Kleine Sache, große Wirkung!

Wenn auch du gleich damit anfangen möchtest, deinen Alltag nachhaltiger zu gestalten, kannst du hier direkt den Papierbergen im Briefkasten Adieu sagen.

Titelbild: Shutterstock

Daniela Lange
Beim kaufDA Magazin berichtet Daniela über die neuesten Produkthighlights und alles, was im Einzelhandel gerade Furore macht, denn sie hat ihr Herz an allerlei Kuriositäten verloren und liebt es, Neuheiten auf der Spur zu sein. Gibt es noch mehr Lovestorys? Nun ja, sie glaubt eigentlich nicht an die Liebe auf den ersten Blick, aber dann kam Berlin. Die Beziehung hält nun schon 7 Jahre und ist frisch wie eh und je. Außer für die Hauptstadt schwärmt die Germanistin und Medienwissenschaftlerin noch fürs Schreiben (Klar!), Belletristik, Konzerte, Flachwitze und Pommes.

Einfach Kommentarfunktion aktivieren und mitdiskutieren