Hornbach-Werbung sorgt für Lacher

… weil Projekt nicht gleich Projekt ist

Hornbach-Werbung nimmt inflationäre Verwendung des Wortes „Projekt“ aufs Korn

Sind Sie in letzter Zeit auch schon mal über das Wort Projekt gestolpert? Jeder scheint eins zu haben und in eins involviert zu sein und am Ende wird das eigene Leben noch zum Projekt, wenn man für alles eine To-do-Liste braucht und Deadlines hat. Hornbach ist bekannt für seine einprägsamen und witzigen Werbespots – erinnern wir uns nur mal an “Blixa Bargeld liest Hornbach”. Und genau in diese gewohnt freche Kerbe schlägt der beliebte Baumarkt jetzt wieder. Die neue Hornbach-Werbung ist ab Donnerstag, den 21. Dezember, im TV zu sehen, parallel dazu geht auch eine Kampagnenwebseite live.

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https://youtu.be/NjM5bh8qCtA

Hornbach-Werbung definiert den Begriff „Projekt“ neu

“Sag nicht Projekt, wenn du nicht Hornbach meinst” ist der neue Claim und mit dem definiert Hornbach den Begriff Projekt neu, ohne dabei weitere Worte zu verlieren, auch wenn man sich denken kann, dass Projekte bei Hornbach mit Anpacken und mit Taten zu tun haben, anstatt mit Worten. Im Fall der neuen Kampagne kann man sagen, dass für dieses “Projekt” die Berliner Agentur Heimat verantwortlich war. Die Kampagne umfasst Werbespots, in denen die Protaginisten zwar von Projekten schwadronieren, aber ganz offensichtlich keine Anpack-Mentalität haben, sondern eben schlicht und einfach nur eine große Klappe. Im Hornach-Style gibt’s dann dafür den filmreifen Rausschmiss aus einem Café, eine Einkaufstüte oder nasse Handtücher ins Gesicht.

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https://youtu.be/NBmUxvHewuk
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https://youtu.be/eX6BX-e_hvs

Titelbild: bilciu / Shutterstock.com

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Quelle: www.wuv.de

Stefanie Jahn
Stefanie schreibt beim kaufDA Magazin über Themen aus dem Bereich Einzelhandel. Da geht es um Dinge, die sie selber mag, wie Einhorn-Schokolade oder freche Marketing-Strategien. Wenn sie nicht im kaufDA Headquartier sitzt um spannende Inhalte aufzuarbeiten, dann schreibt sie für andere Publikationen, macht Yoga oder ist irgendwo in der Hauptstadt unterwegs um Galerien und Cafés unsicher zu machen. Sie liebt die Sex Pistols, Blondie, alte Filme wie „Der Dieb von Bagdad“ und alle Bücher von Andreas Altmann. Ihre Lieblingswörter sind Geilomat, Kokolores und ponderabel.

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