Wohnen bei ALDI – Der Discounter geht jetzt in den Wohnungsbau

ALDI Nord schafft erschwinglichen Wohnraum in Berlin

Dass bezahlbarer Wohnraum in Berlin knapp ist und die Suche danach mitunter viel Ausdauer, Stress und ein starkes Nervenkostüm verlangt, ist weithin bekannt. Wer dann noch gern eine gute Anbindung an ÖPNV und Einzelhandel hätte, sieht sich einer vertrackten Situation gegenüber.

Darum baut ALDI nun auch Wohnungen

Die Wachstumsrate der Berliner Bevölkerung stellt nicht nur die Stadt selbst, sondern auch den Einzelhandel vor Herausforderungen. Denn wo mehr Menschen, da auch ein höherer Bedarf an Konsumgütern. Aber wo Wohnraum fehlt, ist wiederum auch kein Platz für neue Geschäfte. So ist es nun auch im Fall von ALDI Nord. Zusammen mit der geplanten Modernisierung der Märkte und dem damit eingehergehenden ANIKo-Stil (ALDI Nord Instore Konzept – bis zu 1.400 qm Marktgröße) ist die Expansion in Berlin so nicht mehr ohne Weiteres möglich. Das Baurecht sieht nämlich außerdem vor, an den Stellen, wo Handelsflächen entstehen sollen, auch gleichzeitig neuen Wohnraum zu schaffen.

So stellt sich ALDI Wohnen und Einkaufen in Berlin Lichtenberg vor

Einkaufen im Erdgeschoss

Aus diesem Grund sind gerade schon zwei Wohnkomplexe mit Ladenfläche in der Bauphase. Helle Gebäudekomplexe mit jeweils 6 Etagen – unten den Wocheneinkauf erledigen und die Tüten nur ein paar Schritte weiter schon wieder auspacken. Insgesamt 200 Wohnungen werden so in Lichtenberg und Neukölln geschaffen, weitere 15 Standorte, bei denen das Konzept “Gemischt genutzte Immobilien” realisiert werden soll, sind in Planung.

Laut WirtschaftsWoche ist zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht sicher, ob ALDI als direkter Vermieter in Erscheinung treten wird, eine Eigenverwaltung ist sei ebenso möglich wie die Beauftragung einer Verwaltungsfirma, wird berichtet.

Der Entwurf für ALDI-Wohnen in Berlin Neukölln

Quelle: ALDI Nord

Daniela Lange
Beim kaufDA Magazin berichtet Daniela über die neuesten Produkthighlights und alles, was im Einzelhandel gerade Furore macht, denn sie hat ihr Herz an allerlei Kuriositäten verloren und liebt es, Neuheiten auf der Spur zu sein. Gibt es noch mehr Lovestorys? Nun ja, sie glaubt eigentlich nicht an die Liebe auf den ersten Blick, aber dann kam Berlin. Die Beziehung hält nun schon 7 Jahre und ist frisch wie eh und je. Außer für die Hauptstadt schwärmt die Germanistin und Medienwissenschaftlerin noch fürs Schreiben (Klar!), Belletristik, Konzerte, Flachwitze und Pommes.

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