2G & 3G im Einzelhandel: Die Regeln für Supermarkt, Drogerie, Baumarkt und Co. pro Bundesland

Zuletzt aktualisiert 16. Dezember, 2021

Die Corona-Infektionszahlen steigen wieder. In den letzten Wochen zeichnet sich ein solch deutliches Bild, dass die Regierungen der Bundesländer nun reagieren und schrittweise die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wieder hochfahren. Welche Regeln gerade im Einzelhandel gelten, ob bereits 3G oder 2G eingeführt wurden, erfahrt ihr im Folgenden. (Stand: 06.12.2021, 12:30 Uhr)

Update: Bund und Länder haben sich nach den Besprechungen auf deutlich verschärfte Maßnahmen geeinigt. Dazu zählt auch, dass künftig bundesweit und unabhängig von der Inzidenz die 2G-Regel für den Einzelhandel gilt. Der Zutritt muss kontrolliert werden. Ausgenommen sind weiterhin Geschäfte des täglichen Bedarfs.

 Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gilt seit dem 4. Dezember 2G im Einzelhandel. Ausgenommen von der 2G-Regel sind Geschäfte der Grundversorgung.

 Bayern

Bayern hat seine Corona-Maßnahmen verschärft. Nachdem ab 24. November wieder eine Zutrittsbeschränkung von einem Kunden pro zehn Quadratmetern galt, wird am 8. Dezember die 2G-Regel in Kraft treten.

 Berlin

In Berlin gilt die 2G-Regel seit dem 15. November für verschiedene Bereich des öffentlichen Lebens, etwa Restaurants, Kinos, Theater, Museen und Konzerthäuser. Auch Sport- und Schwimmhallen, Friseursalons und Kosmetikstudios fallen unter die 2G-Regel. Ab dem 27. November gilt für den Zutritt zum Einzelhandel ebenfalls 2G, Ausnahmen bilden hierbei wieder Geschäfte zur Grundversorgung, wie Supermärkte, Drogerien oder Apotheken.

 Brandenburg

Ab Mittwoch, 24. November 2021, soll in Brandenburg die 2G-Regel auf den Einzelhandel ausgeweitet werden.  Das heißt, alle Geschäfte bleiben geöffnet, jedoch dürfen nur noch Geimpfte und Genesene alle Läden besuchen. Die Ausnahme bilden hier aber Geschäfte wie Lebensmittelläden und Getränkemärkte, Drogerien, Apotheken, Tierbedarfshandel, Baufachmärkte, Floristikgeschäfte, Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel etc.

 Bremen

Der Bremer Einzelhandel ist ab dem 6. Dezember nur noch für geimpfte und genesene Personen geöffnet, ausgenommen sind hier Geschäfte des täglichen Bedarfs.

 Hamburg

Hamburg hat schon im August 2G als Option für Restaurant-, Bar- oder Kinobesuche eingeführt, ab 20. November wird dies verpflichtend. Im weiteren Verlauf wurde auch der Einzelhandel mit aufgenommen, hier gilt ebenfalls 2G. Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien und Apotheken bleiben hiervon aber ausgenommen.

 Hessen

Die hessische Landesregierung hat beschlossen, dass ab dem 5. Dezember 2G im Einzelhandel angewendet werden soll. Wie auch in den anderen Bundesländern bezieht sich dies nicht auf Supermärkte, Drogerien und Co.

 Mecklenburg-Vorpommern

Für die Regionen in Mecklenburg-Vorpommern, in denen die Corona-Ampel orange zeigt, gelten verschärfte Regeln. Dann nämlich gilt 2G für Veranstaltungen, Feiern, Kinos, Museen, Zoos, Sportstudios, die Gastronomie, Schwimmbäder, Konzerte, den Amateursport und die Zuschauer im Profisport sowie Diskotheken, Clubs und Bars. Bei roter Ampel wird die 2G-Regel auch auf andere Bereiche ausgedehnt.

Flagge Niedersachsen Niedersachsen

Nachdem am 13. Dezember für Geschäfte außerhalb des täglichen Bedarfs die 2g-Regel gestartet ist, hat das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen die Maßnahme gekippt. Das heißt, die Geschäfte dürfen wohl zukünftig unabhängig von der Branche geöffnet sein.

 Nordrhein-Westfalen

Seit dem 4. Dezember gilt in NRW die 2G-Regel.

 Rheinland-Pfalz

Nach dem Bund-Länder-Treffen und der Einigung auf 2G im Einezlhandel, hat man verkündet, dass ab dem 4. Dezember dies auch in Rheinland-Pfalz gilt.

 Saarland

Der Ministerrat im Saarland hat für den 19. November vorgesehen, die Corona-Rechtsverordnung anzupassen. Schon im Vorfeld hat man sich über wichtige Eckpunkte verständigt, zu denen auch die 2G-Regel für Innenräume zählt. Nach neuesten Bekanntgaben soll 2G ab dem 6. Dezember auch im Einzelhandel gelten, ausgenommen sind diejenigen Geschäfte, die der Grundversorgung dienen.

 Sachsen

Ab dem 22. November 2021 gilt in Sachsen eine neue Schutzverordnung. Das Kabinett informierte, dass bereits ab Freitag, den 19. November 2021, die Überlastungsstufe erreicht sei. Zu den Maßnahmen, die das Infektionsgeschehen eindämmen sollen, zählt auch die Einführung einer 2G-Regel für den Einzelhandel. Ausgenommen sind Geschäfte, die der Grundversorgung dienen, wie zum Beispiel Supermärkte, Apotheken und Drogerien. Bau- und Gartenmärkte fallen jedoch nicht unter die Ausnahmen, hier wird die 2G-Regel angewendet.

 Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt hat man sich darauf verständigt, dass am 6. Dezember die 2G-Regelung in Kraft treten soll.

 Schleswig-Holstein

Seit dem 4. Dezember gilt auch im Einzelhandel in Schleswig-Holstein eine Zugangsbeschränkung. In Geschäften, die nicht den täglichen Bedarf umfassen, dürfen nur noch Geimpfte und Genesene einkaufen.

 Thüringen

Thüringen ist aktuell eines der von der Coronapandemie am stärksten betroffenen Bundesländer. Auch hier gilt die 2G-Regel im Einzelhandel.

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