Ein Haustier bereichert das Leben. Doch Hund oder Katze haben auch ganz eigene Bedürfnisse. Damit sich dein vierbeiniger Mitbewohner genauso wohlfühlt wie du, braucht es ein paar kleine Anpassungen. Wir zeigen dir, wie du dein Zuhause praktisch, sicher und gleichzeitig stilvoll gestaltest – vom Wohnzimmer bis in den Garten.
1. Mit wenig Platz clever einrichten
Auch in einer kleinen Wohnung kannst du deinen Tieren genug Bewegungsfreiheit, Spiel- und Ruheplätze bieten. Mit ein paar kreativen Kniffen lässt sich der vorhandene Raum optimal nutzen und bleibt trotzdem wohnlich.
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Hoch hinaus: Wandregale für Katzen sind ideal, damit sie klettern und alles im Blick behalten.
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Multifunktional: Eine Sitzbank mit Stauraum eignet sich perfekt für Decken, Leinen oder Spielzeug.
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Zonen schaffen: Mit Raumteilern oder leichten Absperrungen lassen sich eigene Bereiche für den Hund gestalten.
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Pflegeleicht wohnen: Flachgewebte Teppiche oder synthetische Materialien lassen sich leicht reinigen.
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Couch schützen: Ein Plaid oder eine Decke hält Haare und Kratzer fern.
2. Garten sicher und spaßig gestalten
Wenn du einen Garten hast, kannst du dort kleine Abenteuerwelten für deine Fellnasen schaffen. Wichtig ist, dass sie sich frei bewegen können und gleichzeitig geschützt sind.
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Zäune anbringen: So verhinderst du, dass deine Vierbeiner davonlaufen.
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Schattenplätze einplanen: Im Sommer unverzichtbar, am besten mit Wasserstelle in der Nähe.
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Buddelspaß: Ein kleiner Sandkasten sorgt für Beschäftigung, ohne dass der Rasen leidet.
3. Sicherheit geht vor – auch drinnen
Dein Zuhause sollte für Hund und Katze so sicher sein wie für ein kleines Kind. Viele Alltagsgegenstände sind für Tiere riskant, deshalb lohnt es sich vorzubeugen.
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Giftpflanzen aussortieren: Lilien, Dieffenbachien oder Philodendren sind gefährlich für Katzen.
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Lebensmittel wegräumen: Schokolade enthält Theobromin und ist für Hunde hochgiftig.
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Kabel verstauen: So verhinderst du, dass sie neugierig angeknabbert werden.
4. Rückzugsorte für tierische Entspannung
Auch Haustiere brauchen ihre Ruhe. Ein gemütlicher Rückzugsort gibt Sicherheit und lädt zum Entspannen ein. Gestalte also Ecken, die nur ihnen gehören.
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Kuschelig weich: Ein großes Kissen oder eine flauschige Matte.
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Geborgenheit: Kleine Höhlen oder Kuschelhütten bieten Schutz.
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Spiel und Abwechslung: Spielzeug gegen Langeweile darf nicht fehlen.
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Für Katzen: Ein stabiler Kratzbaum bietet Sport, Spaß und schont die Möbel.
5. DIY-Highlight: das stylische Katzenklo-Möbel
Niemand möchte ein Katzenklo im Blickfeld haben, aber es ist unverzichtbar. Mit einem kleinen DIY-Projekt kannst du es unauffällig und hübsch in dein Zuhause integrieren.
Das brauchst du:
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Eine stabile Holzkiste, groß genug für das Katzenklo
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Stichsäge und Schleifgerät
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Farbe oder Dekoelemente nach Geschmack
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Eine Matte gegen herumfliegendes Streu
So geht’s:
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Seitlich eine Öffnung ausschneiden, ca. 15 cm über dem Boden.
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Kanten sorgfältig abschleifen, damit keine Verletzungsgefahr besteht.
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Matte einlegen, um Streu abzufangen.
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Außen nach Lust und Laune bemalen oder dekorieren, damit das Möbelstück zum Hingucker wird.
Bild: Shutterstock