Inflation – Diese Lebensmittel-Preise sind besonders gestiegen

Hier lohnt sich der Blick auf Sonderangebote

Zuletzt aktualisiert 7. Juli, 2022

Um dir bei der Suche nach Sonderangeboten für Lebensmittel zu helfen, haben wir die Produkte aufgelistet, die am stärksten von der Inflation betroffen sind und daher besonders attraktiv sind, wenn es um Reduzierungen geht!

Wie du sicherlich schon beim Einkaufen in den Geschäften bemerkt hast, sind die Preise selbst für Produkte des täglichen Bedarfs deutlich gestiegen. Wir unterstützen dich dabei, gute Deals und Sonderangebote in deinen Lieblingsgeschäften sowie für die Produkte, die dich interessieren, zu finden.

Speiseöle

Die Produktion von Sonnenblumenöl wurde von vielen Faktoren beeinflusst: schlechte Ernten, Krieg in der Ukraine, übermäßiger Konsum der Haushalte, wodurch der Preis auf ein nie dagewesenes Niveau stieg. Im Vergleich mit anderen Lebensmitteln ist die Preissteigerung hier am höchsten: 65,2 %.

Butter & Margarine

Wer die Preise für Butter und Margarine beobachtet hat, dürfte mitbekommen haben, dass hier innerhalb eines Jahres enorme Preisanstiege zu verzeichnen sind. 43% teurer ist Butter geworden, auch für Margarine müsst ihr jetzt deutlich mehr bezahlen. Der Preis liegt hier 26,8 % höher als letztes Jahr.

Eier

Das Statistische Bundesamt berichtet, dass der Preis für Eier mit zu den am stärksten gestiegenen zählt in diesem Jahr. 24,7 % mehr wird jetzt für den Kauf von Eiern aufgerufen.

Fleisch

Fleisch war schon immer ein recht teures Lebensmittel. Die steigenden Getreidepreise erhöhen jedoch die Kosten für Tierfutter und damit auch für Fleisch. Am stärksten von der Inflation betroffen ist Geflügelfleisch, dessen Preis um 23,8 % im Jahresvergleich zulegt. Aber auch Rind- und Kalbfleisch legt mit 22,3 % ordentlich zu, Schweinefleisch ist um 21,2 % gestiegen.

Fisch

Die Preise für frischen und sogar tiefgefrorenen Fisch sind im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 % angestiegen. Warum? Die Gründe sind vielfältig, aber man kann sie größtenteils auf den Anstieg der Dieselpreise, die Verknappung bestimmter Fische in unseren Meeren und die Folgen des Brexits zurückführen. Es liegt aber auch an der stark gestiegenen Nachfrage der Verbraucher, die ihre Essgewohnheiten leicht verändert haben und immer mehr Fisch essen.

Nudeln, Reis & Mehl

Nudeln, Reis und Mehl sind direkt von Hitzewellen, schlechten Getreideernten und Getreideknappheit abhängig. Das Statistische Bundesamt stellte einen Preisanstieg von 21,8 % für Teigwaren fest. Die Preise für Mehl und Grieß sind mit 33,3 % sogar noch mehr gestiegen, Reis ist um 10 % teurer.

Kaffee

Vor allem Arabica-Kaffee ist stark von der Inflation betroffen und wird in den kommenden Wochen oder Monaten noch teurer werden. Schlechte Ernten in Südamerika, steigende Produktionskosten – die Gründe sind ähnlich wie bei vielen anderen Produkten, die unter Preissteigerungen leiden. Die Preise liegen um 13,8 % höher als noch im Vorjahr.

Käse & Quark

Laut Statistischem Bundesamt sind die Preise für Käse und Quark in diesem Jahr im Vergleich zu 2021 um 12,9 % gestiegen. In den Prospekten sind diese Produkte aber nach wie vor regelmäßig mit Rabattaktionen vertreten.

Welche Lösungen gibt es, um die Inflation im Alltag zu bewältigen?

Die steigenden Preise und manchmal auch die Knappheit bestimmter Produkte zwingen die Verbraucher dazu, immer genauer auf Kilopreise, Mengen, Sonderangebote und Aktionen zu achten – und das zu Recht! Eine der Möglichkeiten, dein Budget zu verwalten, ist die Erstellung einer Einkaufsliste mit den benötigten Mengen und den Sonderangeboten, die es in den Geschäften gibt. Bei nicht verderblichen Lebensmitteln kann es sich lohnen, größere Mengen zu kaufen. Eine gute Idee ist es auch, nach Coupons und Cashback-Aktionen Ausschau zu halten.

Quelle: Statistisches Bundesamt / Stand: Juni 2022
Bildquelle: Shutterstock