Nachhaltigkeit ist dann erfolgreich, wenn sie nicht kompliziert ist. Wenn sie einfach mitläuft: beim Wocheneinkauf, beim Glas Wein am Abend, beim Griff zur Lieblingscreme. Genau hier setzt Kaufland an, mit Mehrweg-Weinflaschen und der Rückgabe von Naturkosmetikverpackungen macht das Unternehmen klimafreundliches Handeln weiter zum Teil des Alltags.
Mehrweg im Weinregal
In rund 200 Filialen in Süddeutschland bietet Kaufland jetzt 0,75-Liter-Weinflaschen im Mehrwegsystem an, mit einem Pfand von 25 Cent pro Flasche. Statt nach einmaligem Gebrauch im Altglas zu landen, werden die Flaschen gespült, geprüft und neu befüllt.
Hinter der Initiative steht die Wein-Mehrweg eG, ein Zusammenschluss von 14 Weingütern, die gemeinsam über fünf Prozent der deutschen Weinproduktion verantworten. In den Flaschen steckt regionaler Rotwein, Rosé oder Weißwein; in gewohnter Qualität, nur eben ressourcenschonender.
Kleine Flasche, große Wirkung
Rund 47 Prozent der CO₂-Emissionen bei der Weinproduktion entstehen allein durch die Glasflasche. Wer eine Mehrwegflasche wählt, spart also direkt CO₂ und Energie.
Auch das Drumherum wurde neu gedacht: Ein Kasten aus Recyclingmaterial, mit 3,50 Euro Pfand, rundet das System ab. Er kann bundesweit an allen Kaufland-Automaten zurückgegeben werden. Zu erkennen sind die Flaschen am Mehrwegzeichen und einer Prägung am Flaschenhals.

Pfand trifft Pflege
Wie sich Mehrweg auch im Badezimmer denken lässt, zeigt ein zweites Projekt: Gemeinsam mit dem Start-up reo und dem VollCorner Biomarkt testet Kaufland derzeit die Rückgabe von Naturkosmetikverpackungen.
In zehn Kaufland-Filialen und drei VollCorner-Märkten rund um München können Kund:innen leere Verpackungen von lavera, Kneipp und Logocos abgeben und erhalten dafür 29 Cent Pfand. Damit wird die Rückgabe von Pflegeprodukten so selbstverständlich wie bei Getränkeflaschen.
„Wir wollen zeigen, dass bewusster Konsum keine Extrameile bedeutet“, erklärt Steffanie Rainer, CEO von reo.
Bilder: © Kaufland











