Öl ist nicht gleich Öl. Jedes Öl hat seinen eigenen Geschmack, Rauchpunkt und gesundheitlichen Nutzen. Damit ihr beim Kochen, Braten und Verfeinern immer das passende Öl wählt, haben wir die wichtigsten Sorten für euch zusammengefasst.
1. Olivenöl - der Allrounder der mediterranen Küche
Olivenöl – flüssiges Gold der Mittelmeerküche
Olivenöl gilt seit Jahrhunderten als Herzstück der mediterranen Küche. Mit seinem fruchtig-herben Aroma verfeinert es Salate, Pasta und Antipasti und bringt dabei nicht nur Geschmack, sondern auch gesunde Fette auf euren Teller. Ob zum Dippen mit frischem Brot oder als Basis für Dressings – Olivenöl ist ein echter Allrounder, den ihr immer griffbereit haben solltet.
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Geschmack: Fruchtig, leicht bitter
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Verwendung: Ideal für Salate, Pasta, Antipasti, Dips oder zum sanften Anbraten.
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Achtung: Extra natives Olivenöl sollte nicht zu stark erhitzt werden, da es sonst bitter wird.
2. Rapsöl - mild und vielseitig
Rapsöl - mild, vielseitig und gesund
Rapsöl gehört zu den beliebtesten Küchenölen in Deutschland - und das aus gutem Grund. Mit seinem mild-nussigen Geschmack passt es sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Gerichten. Ob für Salatdressings, zum Braten oder sogar zum Backen: Rapsöl ist ein echtes Multitalent. Außerdem punktet es mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und gilt daher als besonders gesund.
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Geschmack: Neutral bis leicht nussig
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Verwendung: Perfekt für Salatdressings, Marinaden, aber auch zum Backen oder Braten geeignet.
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Gesundheitsfaktor: Hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren.
3. Sonnenblumenöl - Klassiker für die Küche
Sonnenblumenöl - der Klassiker in jeder Küche
Sonnenblumenöl ist ein echter Allrounder und gehört zu den Standardölen in fast jedem Haushalt. Mit seinem milden, neutralen Geschmack eignet es sich perfekt zum Braten, Backen oder Frittieren. Besonders praktisch: In der High-Oleic-Variante ist es sogar hoch erhitzbar und bleibt dabei stabil – ideal also für alle, die gerne in der Pfanne oder Fritteuse arbeiten.
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Geschmack: Mild und neutral
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Verwendung: Hervorragend zum Braten, Backen und Frittieren.
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Tipp: Greift zur High-Oleic-Variante (hitzebeständig), wenn ihr damit stark anbraten wollt.
4. Kokosöl - exotischer Allrounder
Kokosöl - exotisch, aromatisch und hitzebeständig
Kokosöl bringt mit seinem leicht süßlichen Aroma einen Hauch Exotik in eure Küche. Es passt perfekt zu asiatischen Gerichten, Currys oder süßen Backrezepten. Dank seiner hohen Hitzestabilität ist Kokosöl außerdem ideal zum Braten geeignet – und verleiht euren Speisen dabei eine ganz besondere Note.
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Geschmack: Leicht süßlich, kokosartig
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Verwendung: Passt super zu asiatischen Gerichten, Currys oder zum Backen.
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Extra: Ideal zum Braten bei hoher Hitze, da sehr stabil.
5. Leinöl - gesund, aber empfindlich
Leinöl - wertvoll, nussig und nur kalt zu genießen
Leinöl zählt zu den gesündesten Pflanzenölen überhaupt. Mit seinem intensiv nussigen Geschmack verfeinert es kalte Speisen wie Quark, Kartoffeln oder Salate. Da es besonders reich an Omega-3-Fettsäuren ist, gilt es als echtes Superfood. Wichtig: Leinöl sollte immer kühl gelagert und nicht erhitzt werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
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Geschmack: Herb-nussig
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Verwendung: Nur kalt genießen, zum Beispiel über Salate, Quark oder Kartoffeln.
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Gesundheitsfaktor: Sehr reich an Omega-3-Fettsäuren, sollte aber immer im Kühlschrank gelagert werden.
6. Sesamöl - Würze aus Asien
Sesamöl - würzig, nussig und ideal zum Verfeinern
Sesamöl bringt mit seinem intensiven Aroma einen Hauch Asien in eure Küche. Vor allem das geröstete Sesamöl überzeugt mit kräftig-nussigem Geschmack und eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Wokgerichten, Suppen oder Dressings. Da es weniger hitzebeständig ist, wird es meist als Würzöl verwendet - für das besondere Finish.
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Geschmack: Nussig und aromatisch (geröstetes Sesamöl besonders intensiv)
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Verwendung: Zum Verfeinern von asiatischen Gerichten, Suppen, Saucen oder Dressings.
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Hinweis: Weniger zum Braten, eher als Würzöl.
7. Avocadoöl - das Trend-Öl
Avocadoöl - mild, buttrig und vielseitig einsetzbar
Avocadoöl überzeugt mit seinem feinen, leicht buttrigen Geschmack und ist sowohl in der kalten als auch in der warmen Küche ein echter Gewinn. Ob im Salatdressing, Smoothie oder in der Pfanne - dank seines hohen Rauchpunkts eignet es sich auch bestens zum Braten. Außerdem liefert es viele ungesättigte Fettsäuren und gilt damit als besonders gesund.
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Geschmack: Mild, leicht buttrig
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Verwendung: Ideal für Salate, Smoothies und zum Braten bei hohen Temperaturen.
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Pluspunkt: Hoher Rauchpunkt und viele ungesättigte Fettsäuren.
Fazit: Welches Öl passt wann?
Öle sind aus der Küche einfach nicht weg zu denken! Ihre Vielseitigkeit ist einfach unglaublich, lecker und gesund. Hier noch einmal die wichtigsten Punkte für euch und eure Küche zusammengefasst!
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Kalt genießen: Leinöl, Olivenöl, Sesamöl
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Zum Braten: Rapsöl, Kokosöl, Avocadoöl, High-Oleic-Sonnenblumenöl
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Zum Frittieren: Sonnenblumenöl, Erdnussöl
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Für den besonderen Geschmack: Sesamöl, Walnussöl, Kürbiskernöl
So seid ihr bestens ausgerüstet für jede Kochsituation!
Bildquelle: Canva