Knusprige Kartoffeln, würziger Speck und ein perfekt gebratenes Spiegelei: Tiroler Gröstl ist echtes Hüttenessen zum Verlieben! Der herzhafte Klassiker aus Österreich bringt euch das gemütliche Alpengefühl direkt auf den Teller. Ursprünglich als einfaches Resteessen entstanden, ist das traditionelle Pfannengericht heute aus der Tiroler Küche kaum noch wegzudenken. Und das Beste: Mit nur wenigen Zutaten könnt ihr Tiroler Gröstl ganz einfach selber machen. Wir zeigen euch, wie das deftige Rezept garantiert gelingt!
Rezept Information
Tiroler Gröstl: Der herzhafte Klassiker aus der österreichischen Alpenküche
Ob nach einer ausgiebigen Wanderung, beim Skiurlaub oder als deftiges Mittagessen: Tiroler Gröstl gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der österreichischen Küche. Das traditionelle Gericht wurde ursprünglich zubereitet, um übrig gebliebene Kartoffeln und Fleischreste vom Vortag sinnvoll zu verwerten. Heute begeistert die Kombination aus goldbraun gebratenen Kartoffelscheiben, würzigem Speck, zartem Rindfleisch und aromatischen Zwiebeln weit über die Alpenregion hinaus. Typisch für das Original sind außerdem Majoran, Kümmel und ein frisch gebratenes Spiegelei als Krönung. Unser Rezept ist nicht nur wunderbar herzhaft, sondern auch ideal für die schnelle Feierabendküche!

Zutaten für Tiroler Gröstl
Für 4 Portionen:
- 800 g festkochende Kartoffeln (vorgekocht und abgekühlt)
- 250 g gegartes Rindfleisch (z. B. Tafelspitz oder Rinderbraten vom Vortag)
- 150 g durchwachsener Speck
- 2 große Zwiebeln
- 4 Eier
- 2 EL Butterschmalz
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1/2 TL Kümmel
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 2 EL frisch gehackte Petersilie
Tiroler Gröstl selber machen: So gelingt das Rezept Schritt für Schritt
Schritt 1: Kartoffeln, Fleisch und Zwiebeln vorbereiten
Für das perfekte Tiroler Gröstl verwendet ihr am besten bereits gekochte und vollständig abgekühlte Kartoffeln vom Vortag. Schält diese und schneidet sie in etwa fünf Millimeter dicke Scheiben. Anschließend schneidet ihr das gegarte Rindfleisch in mundgerechte Stücke und den Speck in kleine Würfel. Schält die Zwiebeln, halbiert sie und schneidet sie in feine Streifen. So sind alle Zutaten vorbereitet und können direkt in die Pfanne wandern.
Schritt 2: Kartoffeln und Fleisch knusprig anbraten
Erhitzt einen Esslöffel Butterschmalz in einer großen Bratpfanne und gebt die Kartoffelscheiben hinein. Bratet sie bei mittlerer bis hoher Hitze etwa acht bis zehn Minuten goldbraun an. Wendet sie dabei möglichst selten, damit sich eine schöne knusprige Kruste bilden kann. Nehmt die Kartoffeln anschließend kurz aus der Pfanne. Gebt nun die Speckwürfel hinein und bratet sie einige Minuten an. Fügt die Zwiebelstreifen hinzu und lasst sie glasig werden. Anschließend kommt das gegarte Rindfleisch dazu. Gebt die Kartoffeln zurück in die Pfanne und würzt alles mit Majoran, Kümmel, Salz und Pfeffer. Vermischt die Zutaten vorsichtig und bratet sie weitere drei bis fünf Minuten, bis alles gut erhitzt ist.
Schritt 3: Spiegeleier braten und Tiroler Gröstl servieren
Erhitzt das restliche Butterschmalz in einer zweiten Pfanne. Schlagt die Eier vorsichtig hinein und bratet sie bei mittlerer Hitze etwa drei bis vier Minuten, bis das Eiweiß gestockt ist und das Eigelb noch leicht flüssig bleibt. Verteilt das fertige Tiroler Gröstl auf vier Teller und setzt jeweils ein frisch gebratenes Spiegelei darauf. Bestreut alles mit gehackter Petersilie und serviert das Gericht direkt aus der Pfanne. Besonders lecker schmeckt dazu ein frischer grüner Salat oder ein klassischer Krautsalat. Guten Appetit!
💡 Leo's Tipps zum Rezept
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Kartoffeln vom Vortag verwenden: Bereits gekochte und gut abgekühlte Kartoffeln enthalten weniger Oberflächenfeuchtigkeit und behalten beim Braten besser ihre Form. So wird euer Gröstl besonders knusprig.
- Perfekt zur Resteverwertung: Statt Rindfleisch könnt ihr auch übrig gebliebenen Schweinebraten oder anderes bereits gegartes Fleisch verwenden. So lassen sich Reste vom Sonntagsessen wunderbar verwerten.
- Für eine vegetarische Variante: Ersetzt Fleisch und Speck durch gebratene Champignons und etwas geräucherten Tofu. Mit Zwiebeln, Majoran und knusprigen Kartoffeln wird daraus eine leckere fleischlose Alternative.
Häufige Fragen zu Tiroler Gröstl
Was ist der Unterschied zwischen Tiroler Gröstl und Bratkartoffeln?
Während klassische Bratkartoffeln hauptsächlich aus Kartoffeln, Zwiebeln und gelegentlich Speck bestehen, enthält Tiroler Gröstl traditionell zusätzlich gegartes Fleisch. Besonders typisch sind Rindfleisch oder Schweinebraten vom Vortag. Außerdem wird das österreichische Pfannengericht häufig mit Majoran und Kümmel gewürzt und mit einem Spiegelei serviert. Dadurch ist Tiroler Gröstl eine besonders herzhafte und sättigende Hauptmahlzeit.
Welche Kartoffeln eignen sich am besten für Tiroler Gröstl?
Für ein gelungenes Tiroler Gröstl solltet ihr am besten festkochende Kartoffeln verwenden. Diese behalten beim Braten ihre Form und entwickeln eine schöne goldbraune Kruste. Besonders gut eignen sich Kartoffeln, die bereits am Vortag gekocht wurden und vollständig abgekühlt sind. Falls ihr frische Kartoffeln verwendet, solltet ihr sie zunächst gar kochen und anschließend gut auskühlen lassen, bevor ihr sie in Scheiben schneidet.
Kann man Tiroler Gröstl vorbereiten und aufwärmen?
Ja, Tiroler Gröstl eignet sich hervorragend zum Vorbereiten. Ihr könnt die Kartoffeln bereits am Vortag kochen und auch das Fleisch und die Zwiebeln vorbereiten. Fertig gebratenes Gröstl lässt sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank etwa ein bis zwei Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen solltet ihr es erneut in einer heißen Pfanne mit etwas Butterschmalz anbraten, damit die Kartoffeln wieder knusprig werden. Das Spiegelei bereitet ihr am besten immer frisch zu.
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Bilder: Magnific











