Einzelhandel in Zeiten von Corona

Zuletzt aktualisiert 20. September, 2021

Angesichts steigender COVID-19-Infektionszahlen in Deutschland hatten Bund und Länder zahlreiche Einschränkungen beschlossen. Deshalb möchten wir euch an dieser Stelle mit allen aktuellen Infos, die jetzt wichtig sind, unterstützen. Natürlich aktualisieren wir den Beitrag fortlaufend. Teilt den Artikel gern mit Anderen, um auch sie up-to-date zu halten. Am wichtigsten aber: Bleibt gesund und achtet auf eure Mitmenschen!

Coronaregeln: Kein festes Ende

Montag, 20. September

Regierungssprecher Steffen Seibert verkündete, dass es kein festes Datum gebe, an dem die Corona-Auflagen ein Ende finden. Es gebe noch zu viele Ungeimpfte und regionale Unterschiede in der Impfquote, als dass man sich bereits auf einen bestimmten Tag festlegen könne. Abstandhalten und Maskenpflicht werden auch weiterhin nicht an Bedeutung verlieren.

Shoppingcenter mit neuen Konzepten

Dienstag, 7. September

Die Corona-Pandemie hat auch vielen Einkaufszentren zugesetzt, sodass einige Läden leerstehen. Nicht nur die einheimischen Besucher, auch die Touristen blieben aus. Viele Malls warten deshalb aber nun auch mit neuen Konzepten auf. Viele wollen echte Erlebniswelten schaffen, mit Streetfood, Live-Kochshows, Ausstellungen oder Pop-up Stores.

Keine FFP2-Maskenpflicht mehr in Bayern

Donnerstag, 2. September

Neue Corona-Regeln in Bayern. Vorerst bis zum 1. Oktober gelten zahlreiche neue Maßnahmen in Bayern. Darunter auch die Abschaffung der Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, es reicht ab sofort eine medizinische, sogenannte OP-Maske. Unter freiem Himmel muss gar keine Maske mehr getragen werden, Ausnahme bilden hier jedoch nach wie vor Eingangsbereiche und Begegnungsplätzen von Veranstaltungen ab 1.000 Personen. Im Handel gibt es zudem keine Personenbegrenzung abhängig von der Fläche mehr.

Hamburg: Keine Kontaktnachverfolung im Einzelhandel mehr

Montag, 30. August

Der Hamburger Senat hat die Abkehr der Kontaktnachverfolgung im Einzelhandel beschlossen. Das heißt, es müssen künftig weder die Kontaktdaten auf Papier eingetragen werden, noch per App im Geschäft eingecheckt werden. zu den Hintergründen erläutert Bürgermeister Tschentscher: „Dort verzichten wir darauf, (…) weil wir sagen, es hat nicht den Nutzen, den wir brauchen, wenn wir so eine Maßnahme aufrechterhalten“.

Wahrscheinlich kein Lockdown für Geimpfte und Genesene

Dienstag, 24. August

Gestern gab Jens Spahn im Interview der ARD-tagesthemen an, dass es im Herbst keinen Lockdown für Geimpfte und Genesene geben wird. Für eine Abkehr von diesem Vorhaben könne aber eine neue Virusvariante, gegen die die Impfstoffe nicht wirken, sorgen. Der Gesundheitsminister bemerkte dazu: „Mit der Delta-Variante kommen wir sicher durch Herbst und Winter, wenn sich viele impfen lassen und das 3G-Prinzip im Innenraum haben.“

3G statt Inzidenzstufen – Regel startet spätestens am 23. August

Donnerstag, 19. August

Nachdem sich Bund und Länder über das weitere Vorgehen zu Eindämmung des Coronavirus beraten hatten, startet am 23. August die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), in manchen Bundesländern sogar schon früher. Baden-Württemberg, Bremen und Nordrhein-Westfalen setzen die Maßnahmen bereits diese Woche um.

Die 3G-Regel gilt künftig ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35. Öffentliche Einrichtungen bleiben zwar geöffnet und Dienste erlaubt, allerdings wird dafür dann ein Nachweis auf dem Handy oder auf Papier gefordert, der belegt, dass die Person geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Wenngleich Geschäfte des Einzelhandels ebenfalls zu den geschlossenen Räumen zählen, wird hier jedoch kein Nachweis nötig. Maskenpflicht sowie Abastands- und Hygieneregeln bleiben weiterhin bestehen.

Inzidenz steigt: Mehrere Städte und Kreise fallen in Stufe 2

Montag, 16. August

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in zahlreichen Regionen angestiegen ist, wurde in einigen Städten und Kreisen in Deutschland erneut die Inzidenzstufe 2 aktiv. Dies ist u.a. im Main-Taunus-Kreis, Kreis Mettmann und Kreis Minden-Lübbecke der Fall. Das bedeutet, dass hier im Einzelhandel die Personenbegrenzung von einem Kunden pro zehn Quadratmeter besteht. Für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmeter gilt für die darüber hinausgehende Fläche eine Begrenzung von einem Kunden je 20 Quadratmeter.

Corona-Gipfel: Keine großen Auswirkungen für den Handel erwartet

Mittwoch, 11. August

Bund und Länder vereinbarten die Maßnahmen, die schon ab Ende August für den Herbst gelten sollen. Diese sehen unter anderem vor, dass Personen, die weder geimpft noch genesen sind, einen negativen Corona-Tests ab dem 23. August für viele Aktivitäten in Innenräumen vorlegen müssen. Ab dem 11. Oktober entfällt zudem die Option der kostenlosen Bürgertests, es wird dann eine Gebühr fällig. Auf den Einzelhandel hat diese Regelung aber höchstwahrscheinlich keine großen Auswirkung, eine Testpflicht für Ungeimpfte beim Einkaufen ist im Beschluss nicht vorgesehen. Weiterhin gelten natürlich die bekannten Abstandsregeln sowie das Tragen einer medizinsichen Maske.

Handelsketten starten Impfkampagne

Montag, 9. August

Um die Impfbereitschaft zu steigern, haben sich jetzt verschiedene führende Unternehmen aus dem Einzelhandel zusammengeschlossen und mit „Leben statt Lockdown. Lass dich impfen“ eine Impfkampagne gestartet. Zu den Maßnahmen gehören „neben großen Plakataktionen in Schaufenstern und Kassenbereichen insbesondere die Durchführung von niederschwelligen Impfangeboten an ausgewählten Standorten. Impfaktionen erfolgen dabei in enger Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsämtern“, erkärt der Handelsverband Deutschland (HDE).

Hinter der Initiative stehen unter anderem die Unternehmen Aldi Nord und Süd, Breuninger, Deichmann, Deutsche Euroshop, EDEKA, Ernsting’s Family, GALERIA Karstadt Kaufhof, INTERSPORT, KiK, Lidl und Kaufland, MediaMarktSaturn, METRO, REWE Group, s.Oliver und Thalia.

In Dresden wieder Einkauf ohne Maske möglich

Montag, 9. August

In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ist am Sonntag die Maskenpflicht beim Einkaufen wieder weggefallen. Da die Corona-Inzidenz stabil seit fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 10 lag, konnten die Maßnahmen zwei Tage später gelockert werden.

Masken bleiben bis Frühjahr 2022 notwendig

Donnerstag, 5. August

Gesundheitsminister Spahn gab Einblick in den Fahrplan für den kommenden Herbst und Winter. Unabhängig vom Impfstatus werden auch im Winter weiterhin die die gängigen Vorsichtsmaßnahmen gelten: Abstandhalten, Händewaschen, regelmäßiges Lüften und das Tragen einer Maske. Besonders hervorgehoben wurde noch einmal, dass das Tragen medizinischer Schutzmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel bis ins Frühjahr 2022 für alle notwendig bleibe. Über ds weitere Vorgehen und mögliche Einschränkungen beraten Bund und Länder in der nächsten Woche.

Auch Leipzig wieder mit Maskenpflicht

Dienstag, 3. August

Nachdem bereits in Dresden die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Einzelhandel wieder eingeführt wurde, muss jetzt auch in Leipzig reagiert werden. Grund hierfür sind die steigenden Infektionszahlen, die Inzidenz liegt in Leipzig aktuell bei 12,1.

Dresden führt Maskenpflicht wieder ein

Freitag, 30. Juli

Angesichts steigender Infektionszahlen hat die Stadtverwaltung Dresden angekündigt, dass ab Samstag, 31.7.21, wieder strengere Schutzmaßnahmen gelten. Dazu gehört auch die Wiedereinführung der Maskenpflicht im Einzelhandel. Die Beschränkungen entfallen erst, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen erneut unter 10 liegt.

Weitere Corona-Maßnahmen schon bald möglich

Dienstag, 27. Juli

Durch die steigenden Infektionszahlen will die Bundesregierung über Maßnahmen diskutieren, um dem Geschehen entgegenzuwirken. Die Fallzahlen seinen innerhalb einer Woche um 75% angestiegen, eine neuerliche Welle soll abgewehrt werden. Dazu besteht auch die Möglichkeit, die Bund-Länder-Konferenz vorzuziehen und nicht erst Ende August stattfinden zu lassen.

Sachsen hebt Maskenpflicht im Einzelhandel auf

Mittwoch, 14. Juli

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping verkündete gestern, dass ab Freitag in allen Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 10 die Maskenpflicht beim Einkaufen entfällt. Aktuell würde das für das gesamte Bundesland gelten.Das heißt also, dass sowohl im Supermarkt als auch in allen anderen Geschäften des Einzelhandels weder medizinische noch Stoffmasken getragen werden müssen. Im ÖPNV bleibt die Maskenpflicht allerdings weiterhin bestehen.

In Berlin keine FFP2-Maske mehr beim Einkaufen

Mittwoch, 7. Juli

Nach den gestrigen Beschlüssen des Berliner Senats gibt es weitere Lockerungen. Für den Einzelhandel bedeutet dies, dass hier keine FFP2-Maskenpflicht mehr besteht und wieder eine medizinische Maske genutzt werden kann. FFP2-Masken bleiben im ÖPNV allerdings weiterhin verpflichtend.

Oft noch kürzere Öffnungszeiten im Einzelhandel

Dienstag, 22. Juni

Auch wenn es für den Einzelhandel in den letzten Wochen wieder viele Lockerungen gab und zum Shoppen oft nur noch der Check-in via luca App nötig ist bzw. die bekannten Personenbegrenzungen gelten, sind viele Geschäfte noch nicht zu den alten Öffnungszeiten zurückgekehrt. Vor dem Einkauf sollte man also noch einmal die entsprechenden Zeiten überprüfen.

Berlin und Brandenburg ohne Maskenpflicht im Freien

Mittwoch, 16. Juni

Ab dem 18. Juni entfällt in Berlin die Maskenpflicht auf Straßen und Plätzen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht gilt im öffentlichen Raum  nach wie vor überall da, wo dieser Mindestabstand nicht einzuhalten ist. Dazu zählen etwa Warteschlangen oder Parkplätze. Das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ventil (oder vergleichbare Maske) ist beim Besuch von Supermärkten und anderen Geschäften weiterhin verpflichtend.

Bundesweite Inzidenz sinkt auf unter 20

Donnerstag, 10. Juni

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die bundesweite 7-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 19,3. In keinem Kreis wird die Inzidenz von 100 überschritten, in 12 Kreisen liegt sie zwischen 50 und 100 und in 389 Kreisen unter 50.

Sachsen lockert Testpflicht

Dienstag, 8. Juni

Im Rahmen der Kabinetts-Pressekonferenz Sachsens wurden heute einieg Lockerungen vorgestellt, die ab dem 14. Juli gelten sollen. So soll unter anderem die Testpflicht beim Shoppen wegfallen, wenn die 7-Tage-Inzidenz an mehr als fünf aufeinander folgenden Tagen den Wert 35 unterschritten wird. Zwei Tage danach greifen die Lockerungen. Bislang galt eine 14-Tage-Regel, außerdem zählten nur Werktage.

Shoppen in Brandenburg ohne Termin & Test

Donnerstag, 3. Juni

Ab heute treten in Brandenburg weitere Lockerungen in Kraft. Das heißt, dass das Einkaufen ohne vorherige Terminvereinbarung und Testpflicht wieder möglich ist. Die Einhaltung der üblichen Hygienemaßnahmen muss weiterhin gewährleistet sein.

Keine Testpflicht in Berliner Einzelhandel ab 4. Juni

Dienstag, 1. Juni

Der Berliner Senat hat heute beschlossen, einige Corona-Beschränkungen zu lockern. Ab Freitag, den 4. Juni, entfällt für den Berliner Einzelhandel die Testpflicht. Auch Flohmärkte dürfen ab dann in der Hauptstadt wieder stattfinden.

Ab Juli voraussichtlich ohne Bundesnotbremse

Montag, 31. Mai

Regierungssprecher Seibert gab an, dass die Bundesnotbremse, wie im Gesetz vorgesehen, Ende Juni aufgehoben werden könnte – zumindest, wenn sich das Infektionsgeschehen weiterhin auf einem positiven Abwärtstrend befindet. Bis zum 30. Juni müsse also genauestens auf die pandemische Entwicklung geschaut werden. Kommt es zu einem erneuten Anstieg, könnte eine Verlängerung durch das Parlament beschlossen werden. Andernfalls regeln die Länder wieder selbst die Strenge der Maßnahmen.

Ab 18. Juni keine Testpflicht in Berliner Einzelhandel mehr

Mittwoch, 26. Mai

Ab dem 18 Juni sollen in Berlin sämtliche Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen dürfen, ohne dass eine Testpflicht oder Kontaktnachverfolgung notwendig wird. Dies sieht der Öffnungsstufen plant vor, der aber kurz vor dem Datum noch einmal auf Umsetzbarkeit überprüft wird.

Weitere Lockerungen in Mecklenburg-Vorpommern

Dienstag, 25. Mai

Ab heute dürfen in Mecklenburg-Vorpommern wieder viele Geschäfte des Einzelhandels öffnen, einige Landkreise machten dies schon vorher möglich, da die Inzidenz dort viel niedriger ist als andernorts. Zum Shoppen wird ab sofort kein negativer Coronatest oder ein vereinbarter Termin mehr benötigt.

Rolle rückwärts in Niedersachsen: Maskenpflicht ab Inzidenz von unter 35 bleibt bestehen

Freitag, 21. Mai

Nach massiver Kritik an den Plänen ab einer stabilen Inzidenz von unter 35 die Maskenpflicht abzuschaffen, macht Niedersachsen klar, dass die Pläne zur Abschaffung der Maskenpflicht vom Tisch sind.

Ursprüngliche Nachricht:

Niedersachsen plant Lockerungen für den Einzelhandel. Liegt die 7-Tage-Inzidenz im Bundesland stabil unter 35, will man die Pflicht zum Tragen einer Maske im Einzelhandel nach Pfingsten aufheben. Darüber hinaus soll auch die Corona-Testpflicht in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 ab Dienstag, 25. Mai, für Kunden des Einzelhandels entfallen. Voraussetzung ist, dass die Inzidenz in der jeweiligen Region fünf Werktage unter 50 liegt. Alle anderen Hygieneauflagen, wie beispielsweise Abstandsregeln, bleiben weiterhin bestehen.

Berlin mit Lockerungen

Dienstag, 18. Mai

Nachdem die 7-Tage-Inzidienz seit mehreren Tagen unter 100 liegt, gibt es ab Mittwoch, 19. Mai, erste Lockerungen in Berlin. So werden unter anderem die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und auch die Terminvereinbarung für das Shoppen in Geschäften abseits des täglichen Bedarfs entfällt.

Erster Kreis in Mecklenburg-Vorpommern macht Einkaufen ohne Tests möglich

Freitag, 14. Mai

Vorpommern-Rügen macht es als erster Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern ab Freitag die Öffnung des gesamten Einzelhandels wieder möglich. Der Landrat erkkärte hierzu, dass es keine Testpflicht geben wird. In den anderen Landkreisen und kreisfreien Städten in der Region ist die Öffnung der Geschäfte erst ab 25. Mai vorgesehen. Hintergrund für die frühere Freigabe in Vorpommern-Rügen ist eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz in der Region von unter 50.

Rheinland-Pfalz stellt Öffnungsplan vor

Dienstag, 11. Mai

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat einen dreistufigen Öffnungsplan beschlossen. Ab morgen kann der Einzelhandel in Kommunen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, generell wieder unter Auflagen öffnen, kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer an.

Lockerungen für Geimpfte in einigen Bundesländern

Freitag, 30. April

Mehrere Bundesländern haben angekündigt, Einschränkungen für Geimpfte zu lockern. Das heißt, dass in diesen Fällen häufig auch das Shopping vereinfacht wird und Geimpfte mit negativ getesteten Personen gleichgestellt sind.

Geänderte Öffnungszeiten im Einzelhandel bei Notbremse

Montag, 26. April

Nachdem die bundesweite Notbremse beschlossen wurde, gelten in Landkreisen und kreisfreien Städten, bei denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz bei über 100 liegt, nächtliche Ausgangssperren. Von 22 bis 5 Uhr darf dann nur noch in Ausnahmefällen die Wohnung verlassen werden, zwischen 22 und 24 Uhr darf man sich noch zur allein ausgeübten körperlichen Bewegung draußen aufhalten. Zu beachten ist jedoch, dass viele Einzelhändler ihre Öffnungszeiten an diese Regeln anpassen müssen. Das heißt, dass auch ein Einkauf in Supermärkten nach 22 Uhr nicht möglich ist, wenn die Notbremse gilt.

Zunächst keine Modellprojekte in Mecklenburg-Vorpommern

Dienstag, 20. April

Ende März wurde über ein Vorhaben beraten, dass es ab Mitte April in Mecklenburg-Vorpommern pro Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt jeweils ein Modellprojekt geben soll, das dann zwei bis drei Wochen andauert und auch die Öffnung des Einzelhandels vorsah. Nun hat der Gesundheitsminister des Bundeslandes, Harry Glawe, dem Plan aber eine Absage erteilt. Grund hierfür sind die hohen Corona-Infektionszahlen.

Bundesweite Notbremse beschlossen

Dienstag, 13. April

Die Änderung des Infektionsschutzgesetz wurde beschlossen und eine bundesweite Notbremse festgelegt. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt gilt dann unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr, Geschäfte müssen dann wieder schließen. Ausnahmen bilden hierbei Supermärkte, Discounter, Genüsehändler, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkaufsstellen, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. Dort wird kein negativer Corona-Schenlltest verlangt, aber eine FFP2- oder vergleichbare medizinische Atemschutzmaske bleibt Pflicht.

Click & Meet ist im beschlossenen Entwurf nicht vorgesehen.

Bayern verlängert Lockdown

Dienstag, 13. April

Mit Blick auf die Infektionszahlen hat das bayerische Kabinett zugestimmt, den Lockdown erneut zu verlängern. Ursprünglich sollte dieser am kommenden Montag enden, nun ist er vorerst bis zum 9. Mai vorgesehen.

Schleswig-Holstein öffnet die Gastronomie

Montag, 12. April

Nun wurde entschieden, dass in Schleswig-Holstein, unter strengen Hygieneauflagen, auch die Gastronomie wieder öffnen darf. Diese Regel gilt jedoch nur für den Außenbereiche, also an der frischen Luft und nur dort, wo die Inzidenz unter 100 liegt. Dies ermöglicht in der nahen Zukunft den bisher noch geschlossenen Restaurant Betrieb wieder aufzunehmen!

In Berlin ist 40qm-Regel für Einzelhandel aufgehoben

Mittwoch, 7. April

In Berlin hat das Verwaltungsgericht die aktuelle Begrenzung der Kundenzahl im Berliner Einzelhandel per Eilentscheidung gekippt. Demnach stelle der Richtwert von einer Person pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche kein signifikantes Mehr an Infektionsschutz dar und stehe in keinem angemessenen Verhältnis »zu den dadurch erwartbar verursachten weiteren Umsatzeinbußen«, erklärte das Gericht die Entscheidung.

Schuhgeschäfte dürfen in Bayern öffnen

Donnerstag, 1. April

Ab heute dürfen in Bayern Schuhläden wieder öffnen, und das auch bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100. Entschieden hat dies gestern der Bayerische Verwaltungsgerichtshof. Demnach gehören Schuhe zur Grundversorgung und seien Voraussetzung für die Ausübung vieler Berufe und sportlicher Aktivitäten. Zudem könne bei Kindern und Jugendlichen auch ein kurzfristiger Bedarf entstehen.

Hamburg beschließt Ausgangsbeschränkungen

Mittwoch, 31. März

Ab Freitag sollen in Hamburg Ausgangsbeschränkungen gelten. Der Senat hat beschlossen, dass von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens niemand ohne einen triftigen Grund die Wohnung verlassen darf. Ausgenommen ist hier aber zum Beispiel, wer sich auf den Weg zur Arbeit machen muss. Auch körperliche Bewegung sei allein außerhalb der Wohnung weiterhin erlaubt. Geschäfte müssen entsprechend dieser Beschränkungen ab 21 Uhr schließen. Lieferdienste dürfen danach noch Essen ausliefern.

Die Maßnahme gilt zunächst bis zum 18. April.

Lidl und Kaufland bauen Corona-Schnelltest-Netzwerk auf

Dienstag, 30. März

Lidl und Kaufland planen die Eröffnung von Testzentren, die einen schnellen und einfachen Zugang zu Corona-Schnelltests ermöglichen. Ab dem 30. März 2021 beginnt die Schwarz Gruppe, auf den Kundenparkplätzen von Lidl und Kaufland sukzessive Testzentren zu errichten. Gestartet wird der Ausbau des bundesweiten Schnelltest-Netzwerks in Heilbronn und Eppingen. Ziel ist es, in den kommenden Wochen mehrere hundert Testzentren in Deutschland aufzubauen und somit ein flächendeckendes Angebot von kostenfreien Tests im Rahmen der Corona-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums zu schaffen. Die Testzentren werden durch Ecolog, einen weltweit führenden Anbieter von integrierten Dienstleistungen und einen der großen europäischen Testanbieter, unter seiner HealthCare-Marke EcoCare, errichtet und betrieben. In den Testzentren können sich alle Bürger einmal wöchentlich kostenfrei testen lassen. Personen, die sich testen lassen wollen, können sich unter https://buergertest.ecocare.center/ oder direkt vor Ort anmelden. Die Testzentren sind zunächst von Montag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Berliner Einzelhandel will Schnelltest-Stationen einrichten

Dienstag, 30. März

Nach Bekanntgabe der Testpflicht , die ab Mittwoch, 31. März, in Berlin gelten soll, hat der Einzelhandel angekündigt, eigene Schnelltest-Stationen einzurichten. Darauf habe man sich mit dem Einzelhandelsverband Berlin-Brandenburg verständigt. Die Stationen sollen nach Angaben von Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen sehr zügig in vielen Shoppingcentern, Waren- und Kaufhäusern eingerichtet werden.

Berlin beschließt Abkehr von Click & Meet sowie FFP2-Maskenpflicht im gesamten Einzelhandel

Montag, 29. März

Ab Mittwoch gilt in Berlin eine neue Verordnung. Demnach wird es das „Click & Meet“-Konzept nicht mehr geben und stattdessen die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Coronatests nötig. Wer einen Besuch beim Friseur plant, im Einzelhandel abseits von Waren des täglichen Bedarfs shoppen möchte oder Bibliotheken, Museen und Gedenkstätten besuchen will, muss also demnächst das Testergebnis vorlegen. Ausgenommen von dieser Regel sind Supermärkte, Drogerien, Apotheke und weitere Geschäfte, die Artikel des täglichen Bedarfs anbieten.

Malls und Einkaufszentren sollen außerdem Tests anbieten, deren Durchführung organisieren und Bescheide ausstellen.

Darüber hinaus wurde eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Besuch medizinischer Einrichtungen und des Einzelhandels beschlossen. Überall, wo es bisher eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken gab, müssen nun FFP2-Masken getragen werden.

Saarland plant Lockerungen nach Ostern

Donnerstag, 25. März

Ab dem 6. April soll es im Saarland in zahlreichen Bereichen Lockerungen geben. Geplant ist, dass nach Ostern das Saarland als sogenannte Modellregion weitreichende Öffnungen im ermöglichen will. Voraussetzung ist dabei die Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Osterruhe wieder abgesagt

Mittwoch, 24. März

Bundeskanzlerin Merkel hat nach einer erneuten Beratung mit den Ministerpräsidenten heute Mittag die zuvor angekündigten Ruhetage rund um Ostern zurückgenommen. Sie bezeichnete die unrsprüngliche Maßnahme als einen Fehler und bat die Bürger*innen um Verzeihung. Seit Verkündung der Osterruhe habe es zu viele Fragen von der Lohnfortzahlung bis zur Lage in Geschäften und Betrieben gegeben, die in der Kürze der Zeit nicht so hätten gelöst werden können, wie es nötig gewesen wäre.

Berlin verlängert Lockdown bis 24. April

Mittwoch, 24. März

Anders als von Bund und Ländern am Montag beschlossen, wird der Lockdown in Berlin noch länger andauern. Bis zum 24. April soll er vorerst gehen. Als Begründung gab der Regierende Bürgermeister Müller „formale Gründe“ an. „Wir wollen uns dem anschließen, was auf Bundesebene beschlossen wurde, haben aber erstmal pauschal den größtmöglichen Zeitrahmen ausgeschöpft für Maßnahmen“, erklärte Müller den Schritt.

Lockdown bis Mitte April beschlossen

Dienstag, 23. März

Bund und Länder haben auf dem gestrigen Corona-Gipfel eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April beschlossen. Rund um die Osterfeiertage gibt es in diesem Jahr besonders Beschlüsse. Vom 1. bis 5. April soll alles schließen, zum Teil auch Supermärkte, mit Ausnahme von Ostersamstag. „Es gilt damit an fünf zusammenhängenden Tagen das Prinzip »Wir bleiben Zuhause«“, erklärte Bundeskanzlerin Merkel.

Hamburg zieht Notbremse – Lockerungen werden aufgehoben

Freitag, 19. März

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage lang über dem Wert von 100 lag, zieht Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher nun die Notbremse, die zuvor für solche Fälle vereinbart worden war. Das bedeutet, dass der Einzelhandel statt „Click & Meet“ nur wieder nur noch den Service „Click & Collect“ anbieten darf.

dm eröffnet erstes Corona-Schnelltest-Zentrum in Tübingen

Mittwoch, 17. März

Mit der heutigen Eröffnung des ersten Schnelltest-Zentrums unterstützt dm die Bemühungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer, das Leben in der Innenstadt zu normalisieren. Deshalb hat sich der bundesweit mit 2.040 dm-Märkten verbreitete Drogeriewarenhändler mit Sitz in Karlsruhe entschieden, in Tübingen seine Schnelltestzentren zu starten. Das weitere Vorgehen beim Projekt erläutert dm-Geschäftsführer Christian Harms: „Wir planen bis Ende April 500 Test-Zentren bundesweit zu eröffnen. Seit unserem ersten Test in Karlsruhe am 4. März […] haben wir mit den Behörden in vielen Bundesländern erfolgreich Gespräche geführt.“ Geplant sind insgesamt mehr als 1.000 Schnelltest-Zentren bundesweit.

Netto verkauft Corona-Selbsttests

Dienstag, 16. März

Ab dem 22.03.2021 gibt es die Corona-Schnelltests auch bei Netto. Der ‚SARS-CoV-2 Antigen-Selbsttest‘ hat nach Angaben des Herstellers eine Genauigkeit von 98,73 %. Die Probenentnahme erfolgt nasal – eine genaue Beschreibung ist dem Produkt beigelegt. In jeder Packung ist ein Einzeltest enthalten. Der Preis für einen Schnelltest liegt bei 4,99 EUR. Um zu gewährleisten, dass möglichst viele Kunden einen Test bekommen, wird er direkt an der Kasse verkauft. Parallel ist Netto mit weiteren Lieferanten im Gespräch und wird perspektivisch auch andere Schnelltests anbieten.

Corona-Selbsttests ab sofort im dm Onlineshop erhältlich

Donnerstag, 11. März

Ab heute, dem 11. März 2021, gibt es im Onlineshop der Drogeriemarktkette dm die Corona-Selbsttests zu kaufen. Die Corona-Antigen-Tests Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card der Firma Boson werden als sehr zuverlässig für den Privatgebrauch eingestuft. Die Corona-Selbsttests sollen in der Zukunft nicht nur online, sondern auch in den dm-Märkten vor Ort erhältlich sein. Einen genauen Verkaufsstart kann dm hier aber noch nicht mitteilen.

Click & Meet als neues Konzept für die Öffnung des Einzelhandels

Mittwoch, 10. März

Das neue Shopping-Konzept Click & Meet ermöglicht seit dem 7. März bundesweit, bei einer Inzidenz unter 100, auch kleinen Geschäften das Öffnen trotz Corona-Lockdown. Man kann einfach einen Termin online oder per Telefon buchen, um das jeweilige Geschäft dann in einem bestimmten Zeitraum zu besuchen. So soll dem Einzelhandel eine schrittweise Öffnung und Unterstützung ermöglicht werden. Auch große Händler wie Baumärkte, Bekleidungsgeschäfte und Möbelhäuser greifen jetzt auf den „Click & Meet“-Service zurück. Alles über das neue Shopping-Konzept könnt ihr hier lesen.

Geschäfte öffnen vielerorts wieder

Dienstag, 9. März

Je nach Inzidenz und epidemiologischer Lage kommt es seit dem 8. März in vielen Orten und Gemeinden wieder zur Öffnung von Geschäften. Dabei öffnen Geschäfte ganz normal mit den gängigen Abstands- und Hygieneregeln. Wo das noch nicht möglich ist, wird vermehrt „Click & Meet“ angeboten.

Ob es in eurer Region zu Öffnungen kommt, erfahrt ihr auf der offiziellen Seite eurer Stadt/Gemeinde/Land bzw. oftmals auch aus der örtlichen Presse.

dm kündigt Einrichtung von Schnelltest-Centern an

Donnerstag, 4. März

Die Drogeriemarktkette dm hat heute ein neues Vorhaben gestartet. Geplant ist es, Bürger*innen künftig in sogenannten dm-Schnelltest-Centern bei dm-Märkten die von der Bundesregierung ab 8. März in Aussicht gestellten kostenfreien Corona-Antigen-Schnelltests anzubieten. Eigens geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Fachkräfte werden dort Point-of-Care-Antigen-Schnelltests durchführen, wie sie bereits heute beispielsweise in Pflegeeinrichtungen zum Einsatz kommen. Vorgesehen ist ein sukzessiver Aufbau von dm-Schnelltest-Centern in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Stellen im Laufe des März. Gestartet wird auf Freiflächen vor den rund 250 dm-Märkten in Fachmarktlagen in Baden-Württemberg. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal pro Woche kostenfrei testen lassen, wie es die Bundesregierung beabsichtigt.

Neuerliche Lockdownverlängerung & Lockerungsschritte beschlossen

Donnerstag, 4. März

Nach dem gestrigen Bund-Länder-Treffen ist bekannt, dass der Lockdown bis zum 28. März verlängert wird, allerdings enthält der Beschluss auch erste Lockerungschritte. Diese beinhalten unter anderem die bundesweite Öffnung von Buchhandungen, Blumenläden und Gartenmärkten ab Montag, 8. März. Voraussetzung hierfür ist das Einhalten der Hygienevorschriften sowie Kundenbgrenzungen. Für die ersten 800qm Verkaufsfläche gilt: max. 1 Kunde pro 10qm, und ein weiterer für jede weiteren 20 qm.

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen in einer Region oder einem Land, sind ab 8. März weitere Lockerungen möglich. Der Einzelhandel kann dann mit einer Begrenzung von einem Kunden pro zehn Quadratmetern für die ersten 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 Quadratmetern öffnen.

Wird in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern erreicht, ist die Öffnung des Einzelhandels für Terminshopping-Angebote („Click and Meet“) ab Montag möglich. Hierbei ist eine Kundin bzw. ein Kunde pro angefangene 40 qm Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung im Geschäft zugelassen.

Corona Öffnungsschritte EInzelhandel

Verkauf von Corona-Schnelltests in Supermärkten angekündigt

Donnerstag, 25. Februar

Schon bald sollen die ersten Corona-Schnelltests zur Anwendung zu Hause bei Supermärkten und Discountern erhältlich sein. Das kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn am Mittwoch an. Wie viele Tests genau verfügbar sein werden und wie die Preise aussehen werden, ist bisher noch nicht bekannt. Die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Selbsttests wurden zumindest schon einmal erteilt.

Baumärkte öffnen in mehreren Bundesländern wieder

Mittwoch, 24. Februar

Bayern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt planen, dass ab dem 1. März Baumärkte, Gartencenter und Blumenläden wieder öffnen dürfen. Es gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln.

Termin-Shopping kommt in Rheinland-Pfalz

Dienstag, 23. Februar

Ab dem 1. März soll es im Bundesland Rheinland-Pfalz eine Ausweitung des „Click & Collect“-Services geben. Nach vorheriger Anmeldung können Kunden ab Montag in Bekleidungsgeschäften shoppen. Es werden nur Einzeltermine vergeben und es darf immer nur ein Haushalt den Laden betreten. Auch hier gilt die Maskenpflicht, außerdem müssen Kontaktdaten erfasst werden. Gibt es an einem Tag mehrere Termin soll zwischen diesen immer mindestens ein Zeitraum von 15 Minuten liegen, um Hygienemaßnahmen umzusetzen.

Baumärkte in NRW mit eingeschränkten Verkaufsmöglichkeiten offen

Dienstag, 23. Februar

Seit dem 22. Februar dürfen in Nordrhein-Westfalen Garten- und Baumärkte öffnen, verkauft werden dürfen aber nur ganz bestimmte Produkte. Baumaterialien, Werkzeuge und Malerutensilien fallen nicht darunter. Wer hingegen auf der Suche nach Gemüsepflanzen und Saatgut ist, darf hier wieder zugreifen.

Erneute Lockdown-Verlängerung in Thüringen

Montag, 22. Februar

Ein Ende des Lockdowns ist in Thüringen noch nicht genau absehbar, denn zuetzt sind die Inzidenzwerte wieder nach oben gegangen. Daher hat die Landesregierung eine Corona-Verordnung verabschiedet, die Kontaktbeschränkungen und die Schließung des Einzelhandels bis zum 15. März verlängert. Dennoch wird es ab dem 1. März auch Lockerungen geben, dazu zählt neben der Öffnugn von Friseurbetrieben auch die Öffnung von Blumengeschäften, Baumschulen, Gärtnereien und Gartencentern.

Auch Thüringen plant Öffnung von Blumenläden & Gartencentern

Mittwoch, 17. Februar

Wie schon in Niedersachsen und Bremen angekündigt, sollen nun ab 1. März Gartenbau- und Floristikbetriebe sowie Baumschulen auch in Thüringen öffnen können. Nach der Sitzung des Landeskabinetts am Dienstag teilte dies Sozialministerin Heike Werner mit. Die Ausnahme soll gelten, da Pflanzen und Frühblüher ohne den Abverkauf verderben würden.

Öffnung von Blumenläden & Gartencentern in Bremen

Mittwoch, 17. Februar

Der Senat des Landes Bremen hat am Dienstag entschieden, dass Gartencenter und Blumenläden ab Samstag wieder öffnen dürfen. Allerdings muss diese Entscheiung am Freitag noch vom Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss (VGO) der Bürgerschaft bestätgt werden. Bremen passt damit die Regularien dem Nachbarland Niedersachsen an.

Niedersachsen erlaubt Öffnung von Blumenläden & Gartencentern

Freitag, 12. Februar

Ab dem 13. Februar ist der Pflanzenverkauf in Niedersachsen wieder möglich. Dann nämlich dürfen Blumenläden, Gartencenter und Gärtnereien wieder öffnen. Alle anderen Regeln bleiben zunächst bestehen.

Lockdown erneut verlängert

Donnerstag, 11. Februar

Nach gestrigen Beschlüssen von Bundeskanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten werden die Corona-Maßnahmen ein weiteres Mal verlängert. Bis zum 7. März 2021 bleibt der Lockdown bestehen, erste Lockerungen gibt es lediglich für Friseurbetriebe, die ab dem 1. März unter Einhaltung der Hygienevorschriften, dem Tragen einer Maske und mit Reservierungsvorschrift öffnen dürfen.

Einige Bundesländer hatten zudem bereits einen Stufenplan zur Öffnung weiterer Bereiche vorgelegt. Der Bund-Länder-Beschluss sieht aber vorerst keinen solchen detaillierten Plan vor. Hingegen wurde festgelegt, dass ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 der Einzelhandel wieder öffnen darf, ein Kunde pro 20qm ist dann erlaubt.

Das Tragen einer medizinischen Maske beim Einkaufen sowie im ÖPNV bleibt weiterhin Pflicht.

Click & Collect ab dem 15. Februar auch in Sachsen erlaubt

Mittwoch, 10. Februar

Der kontaktlose Abholservice Click & Collect ermöglicht es im zweiten Lockdown, online bestellte Ware in ausgewählten Geschäften direkt abzuholen. Einfach die gewünschte Ware auf der Internetseite des Anbieters bestellen, Standort aussuchen und ohne Wartezeit oder Kontakt abholen. Der schnelle und unkomplizierte Click & Collect Service ist nun auch ab dem 15. Februar im Bundesland Sachsen möglich.

Budni mit Corona-Schnelltest-Station in Hamburg

Freitag, 5. Februar

Budni hat in der Hamburger Meile eine Corona-Schnelltest-Station eröffnet. Die Kapazität reicht für 100 Corona-Tests täglich, das Ergebnis gibt es schon nach 20 Minuten per E-Mail. Der Kostenpunkt für einen Test liegt bei 25 Euro. Das Unternehmen gibt zudem an, dass es keine Wartezeiten gibt, da eine vorherige Online-Termin-Buchung über die Budni-Webseite nötig ist. Die Antigen-Tests der Firma Lyher entsprechen den Sicherheitsstandards des Bundesgesundheitsministeriums.

Thüringen verlängert Lockdown

Dienstag, 2. Februar

Die Landesregierung Thüringens hat beschlossen, den Lockdown noch einmal um fünf Tage zu verlängern. Das heißt, viele Geschäfte des Einzelhandels bleiben vorsterst bis zum 19. Februar geschlossen. Ale geltenden Lockdown-Regeln bleiben mindestens bis zu diesem Tag bestehen.

Maskenpflicht auch für Beschäftigte im Einzelhandel

Donnerstag, 21. Januar

Aus dem Maßnahmenpaket des Berliner Senats geht hervor, dass die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch für das Personal im Einzelhandel gilt. Bisher war für die Verkaufer*innen gar keine Maske erforderlich oder es wurde ein Mund-Nasen-Schutz aus Stoff getragen. Die Regeln gelten ab Samstag.

Lockdown wird fortgesetzt / Medizinische Masken werden Pflicht

Mittwoch, 20. Januar

Aus den gestrigen Beratungen der Kanzlerin und Ministerpräsident*innen ging eine erneute Verlängerung des Lockdowns hervor. Bis zum 14. Februar bleiben Gastronomie, viele Dienstleister, Freizeit- und Kultureinrichtingen sowie große Teile des Einzelhandels geschlossen. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Einkaufen medizinische Masken getragen werden müssen. Das heißt, dass nicht nur FFP2-Masken gelten, sondern auch KN95- und die günstigeren OP-Masken.

FFP2-Masken-Pflicht in Bayern beschlossen

Dienstag, 12. Januar

Die Staatskanzlei teilte heute mit, dass in Bayern ab dem 18. Januar das Tragen einer FFP2-Maske in öffentlichen Verkehrsmittlen sowie beim Einkaufen verpflichtend wird. „Wir wollen auch den Alltag sicherer gestalten“, erklärte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Entscheidung. Die Verfügbarkeit im Handel sei zudem ausreichend gewährleistet.

Sachsen verlängert Lockdown weiter

Montag, 11. Januar

In Sachsen haben sich die Vertreter des Landes darauf geeinigt, den Lockdown nicht nur bis zum 31. Januar laufen zu lassen, sondern noch um eine weitere Woche zu verlängern. Bis zum 7. Februar werden also viele Geschäfte weiterhin geschlossen bleiben.

Click & Collect wieder in fast allen Bundesländern nutzbar

Freitag, 8. Januar

Die meisten Bundesländer erlaubten mit Verkündung des neuerlichen Lockdowns und der damit verbundenen Schließung vieler Geschäfte den sogenannten „Click & Collect“-Service. Hierbei ist es den Kunden möglich, Waren online zu bestellen und zu einem festgelegten Termin in der Filiale abzuholen. Vier Bundesländer jedoch ließen dies bisher nicht zu. Jetzt haben Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen aber angekündigt, den Service wieder zu erlauben – unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften versteht sich. Einzig in Sachsen bleibt Click & Collect weiterhin untersagt.

Verlängerung des Lockdowns steht fest

Mittwoch, 6. Januar

Wie bereits im Vorfeld des Treffens abzusehen war, haben sich Bund und Länder dazu entschlossen, den Lockdown bis Ende Januar zu verlängern. Das bedeutet, dass auch in den nächsten Wochen alle dazu angehalten sind, zu Hause zu bleiben. Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie zahlreiche Geschäfte bleiben bis zum 31.1. weiterhin geschlossen. Darüber hinaus wird es in Hotspot-Gebieten, in denen der 7-Tages-Indzidenzwert über 200 liegt, eine Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort geben.

Lidl hält viele Preise vorerst reduziert

Dienstag, 5. Januar

Die im vergangenen Jahr beschlossene Mehrwertsteuersenkung als Konjunkturmaßnahme ist ab 2021 wieder aufgehoben. Der Discounter Lidl hat sich aber dennoch dazu entschlossen, die Preise vieler Produkte weiterhin um bis zu 3% zu reduzieren. Wie lange die Aktion gelten soll, ließ der Händler offen.

Voraussichtlich Verlängerung des Lockdowns

Montag, 4. Januar

Mehrere Medien berichten, dass Bund und Länder den Lockdown, der zunächst bis zum 10. Januar gelten soll,  verlängern wollen. Laut Nachrichtenagentur Reuters sind sich, bis auf zwei, die Bundesländer einig, den Lockdown bis zum 31. Januar auszudehnen.

Keine Lockerungen & kein Feuerwerk an Silvester

Mittwoch, 30. Dezember

Die aktuellen Kontaktbeschränkungen, die über die Weihnachtsfeiertage etwas gelockert wurden, bleiben auch an Silvester in vollem Maße bestehen. Es dürfen sich in geschlossenen Räumen nach wie vor nur zwei Haushalte, aber höchstens 5 Personen treffen (zzgl. Kinder unter 14 Jahren). Da noch kein dauerhafter Abwärtstrend des Infektionsgeschehens zu sehen ist, bleiben die Regeln bis zum 10. Januar erst einmal bestehen. Der Einzelhandel muss bis dahin (bis auf Ausnahmen) weiterhin geschlossen bleiben. In diesem Jahr ist es auch erstmals deutschlandweit verboten, Silvester-Feuerwerk (Pyrotechnik) zu verkaufen. Dies gilt ausnahmslos, auch für die geöffneten Geschäfte wie Rossmann, dm und Co.

Bundesweiter Impfstart hat begonnen

Sonntag, 27. Dezember

Am Sonntag, den 27.12.2020, hat der lang erhoffte Impfstart in Deutschland begonnen. Bundesweit sollen nun nacheinander Bürger gegen das Coronavirus geimpft werden. Es startete die Impf-Gruppe 1 mit Menschen über 80 Jahren sowie das Krankenhaus- und Pflegepersonal, das jeden Tag dem Risikokontakt mit Infizierten ausgesetzt ist. Danach sollen alle weitere Gruppen folgen. In den nächsten Tagen sollen dann deutschlandweit bis zu 400 Impfzentren eröffnen.

Bayern veröffentlicht neuen Corona-Bußgeldkatalog

Mittwoch, 23. Dezember

In Bayern wurde ein neuer Corona-Bußgeldkatalog mit höheren Geldbußen veröffentlicht. Mit dieser Maßnahme sollen Regelverstöße verringert werden. So droht z.B. Einzelhändlern in Bayern, die trotz Verbot eine kontaktlose Übergabe von Waren per Click & Collect anbieten, eine Geldbuße von bis zu 5.000€. In vielen anderen Bundesländern ist jedoch das Anbieten von Click & Collect weiterhin möglich.

Schleswig-Holstein: Regelverschärfung in Corona-Hotspots

Montag, 21. Dezember

Seit gestern darf in Kommunen in Schleswig-Holstein, die den Grenzwert von 200 Neuinfektionen überschreiten, nur noch eine Person pro Haushalt einkaufen gehen. Ausnahmen gelten für notwendige Begleitpersonen und für Kinder bis 14 Jahren, die zu Hause nicht beaufsichtigt werden können. Außerdem gilt: Bei der Abholung von Speisen zum Außer-Haus-Verzehr muss vorher ein Termin mit dem Restaurant vereinbart werden.

Imbissstände in Chemnitz müssen schließen

Freitag, 18. Dezember

Ab Samstag ist den Imbissbuden-Betreibern in Chemnitz untersagt, zu öffnen. Grund für die Maßnahme ist, dass die Menschen ihr bestelltes Essen nicht mitnehmen, sondern in der näheren Umgebung der Stände verzehren, ohne den Hygieneregeln Beachtung zu schenken. Kontrollen hätten zudem gezeigt, dass kein Umdenken stattfinde. Die Regelung gilt nun bis zum 10. Januar 2021.

Buchhandlungen auch in Sachsen-Anhalt geöffnet

Mittwoch, 16. Dezember

Nachdem Berlin und Brandenburg angekündigt hatten, während des erneuten Lockdowns Buchhandlungen offen zu halten, hat nun auch Sachsen-Anhalt bekanntgegeben, dass Buchläden während der gesamten Zeit geöffnet haben dürfen.

Berlin und Brandenburg mit Sonderregelungen

Dienstag, 15. Dezember

In den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg dürfen auch während des Lockdowns vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 alle Buchhandlungen geöffnet bleiben. Eine Sonderregelungen gibt es ebenso für Kunden mit Gewerbeschein, für diese Gruppe bleiben Bau- und Gartenfachmärkte geöffnet.

Start der Ausgabe kostenloser FFP2-Masken

Dienstag, 15. Dezember

Ab heute und bis zum 6. Januar können sich über 60-Jährige sowie Personen mit chronischen Erkrankungen oder Risikofaktoren in der Apotheke drei FFP2-Masken kostenlos abholen. Als Nachweis dient der Personalausweis bzw. eine nachvollziehbare Eigenauskunft über Vorerkrankungen. Auch eine bevollmächtigte Person darf die Masken entgegennehmen. Ab Januar bekommen die Berechtigten zudem zwei fälschungssichere Coupons von den Krankenkassen zugeschickt, mit denen jeweils sechs weitere FFP2-Masken zu einem Eigenanteil von 2 Euro in den Apotheken gekauft werden können.

Weihnachtsbaumverkauf nicht von Lockdown betroffen

Sonntag, 13. Dezember

Verkaufsstellen für Weihnachtsbäume sind nicht betroffen: Der Einzelhandel muss großflächig schließen, allerdings gibt es neben den Ausnahmen für Geschäfte des täglichen Bedarfs, auch nach wie vor die Möglichkeit, Weihnachtsbäume zu kaufen.

Bund und Länger beschließen harten Lockdown ab 16. Dezember

Sonntag, 13. Dezember

Um dem Anstieg der COVID-19-Infektionen entgegenzuwirken, haben sich die Bundesregierung und die Länderchefs auf umfassende Einschnitte ab dem 16. Dezember in das öffentliche Leben geeignet. Ab Mittwoch dürfen nur noch Einzelhändler öffnen, die wichtige Waren des täglichen Bedarfs verkaufen. Dazu zählen unter anderem Lebensmitteleinzelhändler, Drogerien, Apotheken und Sanitätshäuser, aber auch Poststellen oder Geschäfte des Tierbedarfs dürfen öffnen. Geschlossen werden müssen daher unter anderem Baumärkte, Spielwarengeschäfte, Möbelhäuser oder Bekleidungsgeschäfte. Die Einschränkungen gelten vorerst bis zum 10. Januar. Sachsen geht bereits ab 14. Dezember in den Lockdown.

Auch in Thüringen sollen Geschäfte vorübergehend schließen

Freitag, 11. Dezember

Wie die Staatskanzlei heute Morgen ankündigte, wird es auch in Thüringen zu verschärften Corona-Maßnahmen kommen. Ab dem 19. Dezember sollen dann viele Geschäfte aus dem Einzelhandel und der Dienstleistungsbranche vorübergehend schließen. Weiterhin geöffnet bleiben unter anderem aber der Lebensmittelhandel, Tierbedarfsläden, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken und Drogerien. Außerdem wird der Ausschank und Konsum von Alkohol in den Innenstädten und sonstigen Orten unter freiem Himmel untersagt.

Verschärfte Maßnahmen in Berlin

Donnerstag, 10. Dezember

Ab dem 20. Dezember soll es in Berlin zu neuerlichen Einschränkungen kommen, eine finale Abstimmung mit Brandenburg stet noch aus. Bis zum 10. Januar wird es erhebliche Einschnitte geben und der Einzelhandel deutlich heruntergefahren. Für die Versorgung sollen aber Supermärkte, Discounter, Drogerien, Tierbedarfsläden und Ähnliches geöffnet bleiben.

Sachsen verhängt Lockdown

Dienstag, 8. Dezember

Wie Sachsens Ministerpräsident Kretschmer verkündete, wird es ab dem 14. Dezember wieder verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geben. Ab Montag sollen neben Kitas und Schulen auch Geschäfte des Einzelhandels schließen. Davon ausgenommen sind alle Läden, die die Kunden mit Waren des täglichen Bedarfs versorgen – dazu gehören Supermärkte, Discounter und Drogerien. Der Lockdown ist für den Zeitraum bis zum 10. Januar vorgesehen.

Eingeschränkter Glühweinverkauf in Hamburg

Dienstag, 8. Dezember

Kein Glühwein to go mehr in Hamburg. Das ist zumindest der Plan, gibt Senatssprecher Schweitzer an. Ab wann das stadtweite Verbot gelten soll, wird wohl am Mittwoch bekanntgegeben werden. Aktuell gilt schon ein teilweises Verkaufsverbot ab 16 Uhr in den Stadtteilen Ottensen, Winterhude und im Schanzenviertel.

Neue Quadratmeter-Regel für den Einzelhandel

Donnerstag, 26. November

Damit in den Geschäften in der Vorweihnachtszeit überfüllte Geschäfte verhindert und mögliche Infektionsherde vor den Feiertagen so gering wie möglich gehalten werden können, haben sich Bund und Länder auf eine Verschärfung der Maßnahmen geeinigt. Läden mit einer Verkaufsfläche ab 800 Quadratmetern dürfen nur noch einen Kunden pro 20 Quadratmeter hereinlassen. Neu ist auch, dass die Maskenpflicht bereits vor den Geschäften und auf Parkplätzen gilt. Für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche kleiner als 800 Quadratmeter bleibt die Regel wie gehabt: ein Kunde pro 10 Quadratmeter.

Mehrheit der Weihnachtsmärkte soll ausfallen

Montag, 16. November

In einer Pressemitteilung gab der Handelsverband Deutschland (HDE) bekannt, dass rund 80% der Weihnachtsmärkte in diesem Jahr coronabedingt entfallen werden, bei 13% sei der Stand noch unklar. Grundlage war eine Umfrage, die der HDE zusammen mit der Beratungsfirma cima und der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland unter über 1.400 Vertretern aus Stadtverwaltungen, Standortinitiativen, sowie Vereinen und Handel durchgeführt hat.

Tempo bringt medizinische Masken auf den Markt

Donnerstag, 5. November

Der Hygienepapier-Hersteller Essity hatte schon im Frühjahr begonnen, Masken zu produzieren, um schwedische Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zu unterstützen. Nun kommen diese Mund- und Nasenschutzmasken auch in den europäischen Handel. In Deutschland sind sie Anfang November unter der Marke Tempo in den Handel gekommen. Den Herstellerangaben zufolge handelt es sich um medizinische Masken vom Typ II mit einer Bakterienfilterleistung von mindestens 98%.

ALDI Nord und ALDI SÜD bauen Hygienemaßnahmen aus

Dienstag, 3. November

Die meisten ALDI SÜD Filialen sind bereits im Eingangsbereich mit einer Hygienestation ausgestattet, im Laufe des Monats wird diese bei allen verbleibenden Märkten nachgerüstet. Außerdem stellen ALDI Nord und ALDI SÜD bis Ende des Jahres in allen Filialen eine zusätzliche Hygienestation nahe der Einkaufswägen auf. Zudem wurden alle Pfandautomaten bei ALDI SÜD umprogrammiert, sodass die Ausgabe des Bons nun nach wenigen Sekunden automatisch erfolgt, ganz ohne Drücken.

Verschärfte Corona-Regeln ab dem 2. November

Mittwoch, 28. Oktober

Angela Merkel, Michael Müller und Markus Söder gaben am frühen Abend bekannt, dass es ab dem 2. November zu einer Verschärfung der Corona-Regel mit dem Ziel der Eindämmung und Verlangsamung der COVID-19-Pandemie kommen wird. Die Länder haben zusammen mit der Bundesregierung beschlossen, dass unter anderem Gastronomie-Betriebe schließen müssen und fast alle Veranstaltungen im November untersagt sind. Zudem kommen Einschränkungen im privaten Bereich hinzu. Der Einzelhandel bleibt aber weiterhin wie gewohnt geöffnet.

Neue Hygienestationen bei Kaufland und Lidl

Mittwoch, 28. Oktober

Die Handelsunternehmen der Schwarz Gruppe, Kaufland und Lidl, haben beschlossen, als Präventionsmaßnahme gegen das Coronavirus neue Hygienestationen in Betrieb zu nehmen. Diese enthalten einen Tuch- und Desinfektionsspender für Hände und Einkaufswagen, ein Mülleimer ist ebenfalls integriert. Das Desinfektionsmittel wird mittels Sensortechnik kontaktlos ausgegeben. Erste Stationen sollen bereits Ende Oktober aufgestellt werden, 800 weitere folgen wöchentlich, bis alle Filialen versorgt sind.

Maskenpflicht in Berlin auf weitere 23 Straßen und Plätze ausgeweitet

Mittwoch, 28. Oktober

Seit rund einer Woche gilt auf zehn Berliner Einkaufsstraßen bereits eine Maskenpflicht. Ab Samstag, den 31. Oktober, wird auf 23 weiteren Straßen und Plätzen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verbindlich:

  • Breitscheidplatz (Charlottenburg)
  • Hardenbergplatz (Charlottenburg)
  • Olympischer Platz (Charlottenburg)
  • Boxhagener Platz (Friedrichshain)
  • Kottbusser Tor (Kreuzberg)
  • Lausitzer Platz (Kreuzberg)
  • Alexanderplatz (Mitte)
  • Bebelplatz (Mitte)
  • Hackescher Markt (Mitte)
  • Karl-Liebknecht-Straße (Mitte)
  • Leipziger Platz (Mitte)
  • Lustgarten (Mitte)
  • Pariser Platz (Mitte)
  • Potsdamer Platz (Mitte/Tiergarten)
  • Rathausstraße (Mitte)
  • Rosa-Luxemburg-Platz (Mitte)
  • Rosenthaler Platz (Mitte)
  • Unter den Linden (Mitte)
  • Europaplatz (Moabit)
  • Turmstraße (Moabit)
  • Washingtonplatz (Moabit)
  • Hermannplatz (Neukölln)
  • Sonnenallee (Neukölln)
  • Wittenbergplatz (Schöneberg)

dm verkauft Corona-Antikörpertest

Montag, 26. Oktober

Ab sofort bietet die Drogeriemarktkette dm in ihrem Onlineshop einen Corona-Antikörpertest von Cerascreen zum Kauf an. Mit diesem soll festgestellt werden, „ob sich bereits Antikörper gegen das Coronavirus gebildet haben und der Kunde dementsprechend eine Infektion bereits durchlebt hat“, erklärt dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer. Das Einsende-Kit enthalte alles für die Probenahme zu Hause, nach Eingang im Partner-Labor sei das Ergebnis innerhalb von 12 bis 48 Stunden verfügbar. Der Test dient nicht zum Nachweis einer akuten Infektion.

Altmaier spricht sich für flexible Öffnungszeiten aus

Donnerstag, 22. Oktober

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gab gegenüber den Sendern RTL und ntv an, für die Option von flexiblen Öffnungszeiten in Geschäften offen zu sein. Man müsse überlegen, wie das Einkaufen organisiert werden könne, ohne dass sich Menschen in dichten Trauben vor den Läden drängen und somit Infektionsrisiken entstehen. Ziel müsse es sein, ein entspanntes Einkaufen zu garantieren und den Andrang zu verteilen. Altmaier möchte sich dazu mit Handelsverbänden und Branchenexperten beraten.

Neue Corona-Regeln in Berlin

Mittwoch, 21. Oktober

Der Berliner Senat hat sich auf eine Ausweitung der Maskenpflicht geeinigt. Sie soll ab Samstag auch auf Wochenmärkten, Warteschlangen und bestimmten Einkaufsstraßen gelten. Auch in Einkaufszentren soll das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf die Gänge ausgeweitet werden.

Die Maskenpflicht tritt für diese Straßen in Kraft:

  • Wilmersdorfer Straße (Charlottenburg)
  • Kurfürstendamm (Charlottenburg / Wilmersdorf)
  • Bergmannstraße (Kreuzberg)
  • Bölschestraße (Köpenick)
  • Friedrichstraße (Mitte)
  • Alte Schönhauser Straße (Mitte)
  • Karl-Marx-Straße (Neukölln)
  • Tauentzienstraße (Schöneberg)
  • Altstadt Spandau
  • Schloßstraße (Steglitz)

Söder kündigt Lockdown für Berchtesgadener Land an

Montag, 19. Oktober

Da im Berchtesgadener Land die Zahlen der Corona-Infektionen in die Höhe geschnellt sind, hat Bayerns Ministerpräsident strenge Maßnahmen angekündigt. Diese würden einem Lockdown entsprechen, das öffentliche Leben müsse heruntergefahren werden, erklärte Söder. Die Details sollen von Bayerns Gesundheitsministerin Huml und dem Landkreis ausgearbeitet werden. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert lag zuletzt bei 252. Zudem ließ Söder verlauten, dass in ganz Bayern mehr Kontrollen inkl. Bußgeldstrafen stattfinden werden. Die Überprüfung der Einhaltung der Maskenpflicht ist hierbei ein zentrales Element.

Erweiterte Maskenpflicht beschlossen

Donnerstag, 15. Oktober

Die Beratungen der Ministerpräsidenten beim Corona-Gipfel im Kanzleramt führten auch zu neuen Beschlüssen in Bezug auf die Maskenpflicht. Ab einem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an sieben Tagen in Folge soll nun eine erweiterte Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gelten. Es soll also überall dort, wo Menschen dichter bzw. länger aufeinandertreffen, Maske getragen werden.

Maskenpflicht auf Düsseldorfs Wochenmärkten

Dienstag, 13. Oktober

Nachdem nun auch in Düsseldorf der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an sieben Tagen in Folge überschritten wurde, hat man in Nordrhein Westfalens Landeshauptstadt die Regeln verschärft. Ab sofort gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf Wochenmärkten und im Einzelhandel darf sich nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter im Laden aufhalten.

Köln weitet Maskenpflicht auf Einkaufsstraßen aus

Freitag, 9. Oktober

Auch in Köln haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die Corona-Maßnahmen zu verschärfen. Zwar wird es erst einmal keine Sperrstunde geben, aber die Maskenpflicht wird auch auf Orte im Freuen ausgeweitet. So muss ab Samstag auf stark frequentierten Einkaufsstraßen, wie der Schildergasse beispielweise, ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Maskenpflicht auf belebten Einkaufsstraßen in Frankfurt a.M.

Donnerstag, 8. Oktober

Angesichts steigender Fallzahlen werden ab Freitag, den 9. Oktober, die Corona-Regeln in Frankfurt am Main verschärft. Das bedeutet zum Einen, dass für 22 Uhr eine Sperrstunde verhängt wird, zum Anderen wird eine Maskenpflicht für hochfrequentierte Einkaufsstraßen, wie Zeil oder Neue Kräme, und Shoppingcenter eingeführt. Dies Maßnahmen gelten zunächst bis Sonntag, den 18. Oktober.

Berlin verhängt Sperrstunde

Mittwoch, 7. Oktober

Ab Samstag, den 10. Oktober wird es in Berlin wieder eine Sperrstunde geben. Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr dürfen dann weder Geschäfte, das betrifft auch Spätis, noch Restaurants oder Bars öffnen. Ausgenommen sind Apotheken und Tankstellen. Letztere dürfen nachts jedoch keinen Alkohol verkaufen.

Verkaufsoffene Sonntage in vielen Städten abgesagt

Donnerstag, 1. Oktober

Nachdem bereits zwei Termine für verkaufsoffene Sonntage in Berlin abgesagt wurden, wird nun bekannt, dass immer mehr Städte am Einheitswochenende keine Öffnungen der Geschäfte am Sonntag erlauben oder das Ganze nur in eingeschränkter Form stattfinden kann. Details zu eurer Stadt sind der örtlichen Presse zu entnehmen.

München erlässt Maskenpflicht für Fußgängerzonen in der Altstadt

Donnerstag, 24. September

Von 9 bis 23 Uhr gilt ab sofort eine Maskenpflicht in den Fußgängerzonen der Münchner Altstadt. Beim Shoppen zwischen Schützenstraße, Hauptbahnhof, Stachus und Marienplatz sowie von der Feldherrnhalle bis zum Sendlinger Tor muss nun also nicht nur in den Geschäften, sondern auch auf der Straße eine Mund-Nasen-Maske getragen werden. Auch der Petersplatz, der Viktualienmarkt und die Gehwege im Tal sind Teil der neuen Regelung, die zunächst einmal bis einschließlich 1. Oktober gilt.

Keine verkaufsoffenen Sonntage in Berlin

Dienstag, 22. September

Ursprünglich war es geplant, dass am 4. Oktober sowie am 8. November die Geschäfte in Berlin öffnen. Nun hat aber das Verwaltungsgericht die Umsetzung dieser verkaufsoffenen Sonntage untersagt. Der Handelsverband gab jedoch an, gegen den Beschluss vorgehen zu wollen.

Einzelhandel bittet Verbraucher um mehr Disziplin

Montag, 3. August

In Anbetracht der Tatsache, dass aktuell die Zahl der Corona-Infizierten wieder steigt, richtet sich der Präsident des Handelsverbands Deutschland, Josef Sanktjohanser, an die Verbraucher und fordert zu mehr Disziplin bei der Einhaltung der Corona-Regeln auf. Einen zweiten Lockdown würden viele Händler nicht verkraften und müssten schließen, so Sanktjohanser.

dm listet Coronavirus-Tests in Österreich

Dienstag, 21. Juli

In Österreich hat die Drogeriemarktkette dm jetzt einen Coronavirus-Selbsttest ins Sortiment aufgenommen. In unserem Nachbarland kann man ihn über den Onlineshop von dm ordern. Damit komme man dem Kundenwunsch eines niedrigschwelligen Zugangs zu Testmöglichkeiten nach. Wie die Lebensmittel-Zeitung berichtet, prüfte der Händler nach eigener Aussage auch in Deutschland eingehende Angebote für Selbsttests, jedoch gebe es für den deutschen Markt bislang keinen Test, der die rechtlichen Anforderungen erfüllt, um an die Kunden verkauft zu werden.

Altmaier gibt Details zu möglicher Lockerung der Maskenpflicht bekannt

Montag, 13. Juli

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gibt an, eine Lockerung der Maskenpflicht für möglich zu halten, sobald die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro Tag unter die Schwelle von 100 sinkt. Gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ führte der Politiker an, dass die Maskenpflicht überall dort bestehen bleiben müsse, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden könne, solange es in Deutschland im Durchschnitt täglich mehrere hundert neue Infizierte gebe. Daran anknüpfend erklärte er: „Wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind, müssen Mediziner und Politik neu nachdenken.“

Abschaffung der Einkaufswagenpflicht in Mecklenburg-Vorpommern

Freitag, 10. Juli

Vor Kurzem erst hatte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister die Debatte zur Abschaffung der Maskenpflicht in Gang gebracht. Diese bleibt jedoch, wie in allen anderen Bundesländern auch, weiterhin bestehen. Dennoch gibt es im Bundesland Lockerungen im Bezug auf den Einzelhandel. Die Einkaufswagenpflicht wurde abgeschafft, wodurch kleinere Einkäufe, für die sonst höchstens ein Korb benötigt wird, wieder schneller vonstatten gehen. Auch die 50-Meter-Regel, die bislang beim Außerhausverkauf von beispielsweise Eis galt, ist nun außer Kraft gesetzt.

Maskenpflicht bleibt vorerst bestehen

Montag, 6. Juli

Am Wochenende hatte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Glawe die Debatte um die Abschaffung der Maskenpflicht für den Einzelhandel ins Rollen gebracht. Während sich die meisten Vertreter von Bund und Ländern gegen eine solche Änderung der Corona-Schutzmaßnahmen aussprachen, zeigte auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Althusmann Zustimmung und schlug vor, die Maskenpflicht in eine Empfehlung umzuwandeln, wenn das Infektionsgeschehen es zulasse. Bundesgesundheitsminister Spahn, Kanzlerin Merkel und andere Spitzenpolitiker lehnen den Vorstoß Glawes jedoch deutlich ab.

Mehrwertsteuer: Viele Händler runden Preise ab

Donnerstag, 25. Juni

Nach Ankündigung der Mehrwertsteuersenkung durch die Bundesregierung verkündeten viele Händler nach kurzer Zeit, dass sie diese Reduzierung an die Kunden weitergeben. Denn ob sie das tun, können die Händler selbst entscheiden. Nun gehen zahlreiche Unternehmen, wie Aldi oder Netto mit dem Scottie, aber noch einen Schritt weiter und runden die so entstehenden krummen Preise ab. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen weitere Händler ähnliche Aktionen präsentieren.

Mehr Kunden in Bayerns Geschäften erlaubt

Freitag, 19. Juni

Ab Montag, den 22. Juni, gilt in Bayern eine neue Regelung bzgl. der Zutrittssteuerung im Einzelhandel, die mehr Kunden im Geschäft zulässt. Es ist vorgesehen, dass pro Kunde nur noch eine Fläche von 10qm zur Verfügung stehen muss, bisher waren es 20qm. Außerdem entfällt für Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn sie durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden.

Mehrwertsteuer: Änderung der Preisschilder soll nicht verbindlich sein

Dienstag, 16. Juni

Da die Mehrwertsteuersenkung nur für ein halbes Jahr gilt, hat man sich dazu entschlossen, den Prozess für die Händler möglichst kostengünstig und unbürokratisch umzusetzen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie will daher den Weg für einen Rabatt an der Kasse freimachen. Somit müssten die Händler nicht jedes Preisschild ändern, sondern könnten einfach beim Scannen an der Kasse den verringerten Betrag abziehen. Verbraucherschützer stehen dem Vorhaben jedoch sehr skeptisch gegenüber.

Telekom entwickelt Zutrittsampel für Geschäfte

Freitag, 12. Juni

Um die Abstandsregeln in den Geschäften der jeweiligen Bundesländer einhalten zu können, ist es notwendig, den Zutritt zu kontrollieren. Dies stellt die Einzelhandelsbranche vor große Herausforderungen und so wurden bereits einige Lösungen entwickelt, die den Aufwand reduzieren sollen. Auch die Telekom hat nun ein Ampelsystem entwickelt, dass auf Rot schaltet, sobald die maximale Besucherzahl erreicht ist. Leuchtet es Grün darf der nächste Kunde ins Geschäft. Sollte sich einmal jemand über das Signal hinwegsetzen, wird ein Mitarbeiter per Smartphone informiert.

Gericht kippt Zutrittsbegrenzung in Baden-Württemberg

Montag, 8. Juni

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die coronabedingte Zutrittsbegrenzung im Einzelhandel des Bundeslandes für unwirksam erklärt. Die bisherige Richtgröße von 20 Quadratmetern Verkaufsfläche pro Person im Laden ist damit vorläufig außer Kraft gesetzt, wie der VGH mitteilte. Es heißt, dass das Wirtschafts- und Sozialministerium die Verordnung in dem Bereich nun schnell ändern wollen. Dazu solle eine deutlich kleinere Mindestfläche pro Person festgelegt werden.

Mehrwertsteuer wird gesenkt

Donnerstag, 4. Juni

In den vergangenen Tagen hat die große Koalition über ein Konjunkturpaket in der Corona-Krise beraten, jetzt sind die einzelnen Maßnahmen bekannt. Ein Punkt, der alle Bürger betrifft, ist die Senkung der Mehrwertsteuer. Es ist vorgesehen, sie vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 von 19% auf 16% bzw. von 7% auf 5% zu senken. Damit soll es sich wieder mehr lohnen, auch größere Anschaffungen zu tätigen.

Netto testet den Maskomat

Dienstag, 2. Juni

Wer einkaufen geht und seine Mundschutzmaske vergessen hat, steht vor einem Problem. Nicht so aber in Hamburg bei Netto Marken-Discount. Denn hier testet der Händler aktuell den Maskomat. Der Selbstbedienungsautomat ermöglicht die hygienische Ausgabe von einzelnen Einwegmasken zum Preis von 1€. Zu finden ist der Automat in den Filialen Steilshooper Allee sowie Alsterdorfer Straße. Nach dem Testlauf entscheidet sich, ob Netto den Maskomat auch an anderen Standorten installieren wird.

Auch Edeka setzt digitalen Kundenzähler ein

Mittwoch, 27. Mai

Zum Abstandhalten ist derzeit jeder verpflichtet. Um diese regeln einhalten zu können, darf sich nur eine bestimmte Anzahl an Menschen in den Geschäften aufhalten. Um das besser managen zu können, hat Edeka nun in Zusammenarbeit mit einem Startup einen digitalen Kundenzähler entwickelt. Dieser überprüft und dokumentiert mittels 3D-Infrarot-technolgie die Anzahl der im Markt befindlichen Besucher und ist bereits in einigen Filialen im Einsatz. Kunden werden hier am Eingang per Ampel darauf hingewiesen, ob sie dem Markt betreten können oder kurz warten müssen.

Echtzeitkontrolle mit TÜV-App bei Saturn und MediaMarkt

Montag, 25. Mai

MediaMarktSaturn Deutschland hat jetzt in allen deutschen Filialen ein digitales Hygienemanagement in Zusammenarbeit mit dem TÜV eingeführt. Verwendet wird dafür die vom TÜV SÜD entwickelte Hygiene-App Covid-19. Diese macht es möglich, dass jeder Markt in Echtzeit den Stand der jeweiligen Hygienemaßnahmen überprüfen kann. Bei Bedarf kann so umgehend reagiert werden, bspw. wenn Zugangs- oder Abstandsregeln nicht eingehalten werden.

Immer mehr Supermärkte und Discounter verkaufen Masken

Mittwoch, 20. Mai

Nachdem Lidl, Aldi Süd und dm zunächst Einwegmasken im Set verkaufte, wurde das Sortiment auch um einen waschbaren Mund-Nasen-Schutz erweitert. Zuletzt verkündete Kaufland, dass beide Versionen in den Filialen erhältlich sein werden. Es ist davon auszugehen, dass sich noch mehr Supermärkte und Discounter dazu entschließen, die Mundschutzmasken dauerhaft anzubieten.

MediaMarkt und Saturn regeln Zugang mit Einlassampeln

Dienstag, 19. Mai

Um den Zutritt zu den Märkten gemäß der behördlichen Vorschriften zu steuern, hat man sich bei MediaMarkt und Saturn dazu entschlossen, digitale Einlasskontrollen einzuführen. Mittels KI-gesteuerter Sensortechnik wir die Anzahl der Personen erfasst und auf einem Display für die Kunden farblich sichtbar, ob sie gerade die Filiale betreten dürfen oder kurz warten müssen, bis sich weniger Menschen Markt befinden. Nachdem das System in Hamburg und Göttingen erfolgreich getestet wurde, sollen die digitalen Ampeln bis Anfang Juni in sämtlichen deutschen Filialen installiert werden.

Modebranche bietet jetzt deutliche Rabatte

Dienstag, 12. Mai

Schnäppchenjäger dürften in den kommenden Wochen und Monaten viele attraktive Angebote der Fashion-Einzelhändler entdecken. Aufgrund der Schließung der Filialen während des Corona-Lockdowns liegen noch viele Teile der Frühlingskollektionen in den Läden, die Sommerware stapelt sich und die Herbst-Linien stehen bereits in den Startlöchern. Deshalb bewerben schon jetzt viele Händler in den Innenstädten ihr Sortiment mit bis zu 70% Preisnachlass.

Restaurants vor Wiedereröffnung

Montag, 11. Mai

Nachdem vielerorts bereits sämtliche Geschäfte wieder ihr Türen für Kunden öffnen durften, sind auch im Gastronomiebetrieb Lockerungen eingetreten. Restaurants, Kneipen, Biergärten und Co. dürfen schrittweise unter Auflagen wieder öffnen. Die Umsetzung liegt aber auch hier bei jedem Bundesland, weshalb sich die Öffnungstermine unterscheiden. In einigen Bundesländern darf schon heute wieder geschlemmt werden.

Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen

Mittwoch, 6. Mai

Nachdem bereits einige Bundesländer verkündet hatten, dass auch alle Geschäfte mit über 800qm Verkaufsfläche öffnen dürfen, hat der Bund diese Lockerung für ganz Deutschland beschlossen. Ab wann sie in den verbleibenden Bundesländern gilt, liegt nun bei den Verantwortlichen der Länder. Eine Übersicht zu den Daten, an denen alle Geschäfte wieder öffnen dürfen, findest du hier.

Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland mit weiteren Lockerungen

Montag, 4. Mai

In Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland hat man sich zu weiteren Lockerungen der Schutzmaßnahmen entschlossen. In den vier Bundesländern dürfen alle Geschäfte ungeachtet der Größe wieder öffnen. Voraussetzung ist, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden und die Anzahl von Kunden im Laden kontrolliert wird.

Größere Läden setzen sich für Öffnung auf gesamter Fläche ein

Donnerstag, 30. April

Derzeit dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von maximal 800qm öffnen, in einigen Bundesländern ist es auch größeren Läden erlaubt, ihre Fläche zu verkleinern. Immer mehr Händler wünschen sich nun aber eine Ausweitung der Regel. In Berlin wurde nun beschlossen, dass Galeria Karstadt Kaufhof auf der gesamten Fläche verkaufen darf, in Nordrhein-Westfalen wurde dieses Gesuch abgelehnt.

Berlin führt Maskenpflicht auch für Einzelhandel ein

Dienstag, 28. April

Berlin war das einzige Bundesland, für das die Maskenpflicht nur im ÖPNV vorgesehen war. Jetzt wurde die Ausweitung dieser Maßnahme auch auf Lebensmittelgeschäfte und alle anderen Läden ausgeweitet. Ab Mittwoch, den 29. April, muss im Einzelhandel nun also Mund und Nase bedeckt werden.

In Bayern dürfen auch größere Geschäfte wieder öffnen

Montag, 27. April

Nachdem die Beschränkungen für den Einzelhandel für verfassungswidrig erklärt wurden, will man die Beschlüsse umgehend umsetzen. Demnach dürfen nun auch größere Geschäfte wieder öffnen, wenn sie die Verkaufsfläche auf 800qm reduzieren und entsprechende Hygienekonzepte und Maßnahmen zur Zutrittssteuerung treffen.

Digitale Zutrittskontrolle bei Aldi Süd

Montag, 27. April

Um einen möglichst hohen Schutz und noch mehr Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten, führt Aldi Süd jetzt in etwa der Hälfte aller Filialen ein digitales System zur Zutrittskontrolle ein. Sensoren messen an den Ein- und Ausgängen die Auslastung der Filialen, sodass die behördlichen Grenzen nicht überschritten werden. Dies erfolgt datenschutzkonform und ist ohne Zusatzbelastung für das Personal möglich, die Mitarbeiter werden automatisch per App, SMS oder Anruf über die Auslastung informiert. In einigen Märkten wird die Zutrittskontrolle über ein Ampelsystem bzw. eine Bildschirmanzeige getestet. Die Maßnahme erfolgt, damit der Mindestabstand weiterhin eingehalten werden kann.

Metro öffnet auch in NRW für Endverbraucher

Freitag, 24. April

Nachdem Mecklenburg-Vorpommern bereits einer Nutzungsänderung zugestimmt hatte, stimmte nun auch das Bauministerium in Nordrhein-Westfalen einer befristeten Anpassung zu. Grund dafür sei die Unterstützung der Grundversorgung in der Region durch das Unternehmen, gab man an. Ab sofort dürfen also alle Verbraucher, auch ohne Kundenkarte, in den 18 Metro-Filialen in NRW einkaufen. Möglich ist dies zunächst bis zum 3. Mai.

Maskenpflicht gilt nun deutschlandweit

Donnerstag, 23. April

Zusammen mit den Lockerungen für den Einzelhandel wurden in den letzten Tagen weitere Schutzmaßnahmen beschlossen. Mittlerweile ist für alle Bundesländer eine Maskenpflicht vorgesehen, die entweder schon gestartet ist oder ab nächster Woche in Kraft tritt. In 15 Bundesländern soll diese sowohl für das Einkaufen als auch die Fahrt mit Bus und Bahn gelten. Lediglich Berlin hat bisher nur festgesetzt, dass bei Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ab Montag ein Mund-und-Nasen-Schutz getragen werden muss.

Kontaktlose Lieferung mit Netto Marken-Discount

Donnerstag, 16. April

Um die Versorgung mit Lebensmitteln für Personen aus Risikogruppen zu vereinfachen, haben sich Netto Marken-Discount und die Deutsche Post sowie DHL Paket zusammengetan. Gemeinsam bieten sie einen kontaktlosen und barrierefreien Lieferservice an, der sich insbesondere Senioren und Vorerkrankte richtet. Auf dem Postweg können Lebensmittel bestellt werden, ohne zusätzliche Kosten bekommen die Kunden dann die Lieferung vor die Wohnungstür gestellt. Zum Start des kontaktlosen Zustellung werden im Laufe der nächsten Tagen durch die Deutsche Post Bestellformulare von Netto an die Haushalte verteilt, der Service ist jedoch vorerst auf Übach-Palenberg beschränkt. Das Projekt wird von der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unterstützt, eine Ausweitung auf andere Regionen ist denkbar, erklärt Netto.

Geschäfte mit bis zu 800qm Verkaufsfläche dürfen ab Montag wieder öffnen

Mittwoch, 15. April

In einer Sitzung haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder heute Lockerungen der bisherigen Einschränkungen beschlossen. Demnach dürfen ab Montag alle Geschäfte, die eine Verkaufsfläche von bis 800 Quadratmetern umfassen, unter Auflagen wieder öffnen. Unabhängig der Fläche gilt dies auch für Kfz- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen.

Netto Marken-Discount startet Abholservice

Mittwoch, 15. April

Derzeit macht Netto Marken-Discount einen Testlauf für einen neuen Service. An vier Standorten ist es ab sofort möglich, die online bestellten Waren im Netto-Markt abzuholen. Damit wird ein schnellerer und vor allem kontaktreduzierter Einkauf möglich. Kunden können nun im Onlineshop Lebensmittel und Drogerieartikel ordern und nach Erhalt einer Benachrichtigung via Mail oder SMS in der ausgewählten Filiale in Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof, Maxhütte-Birkenhöhe oder Teublitz abholen. Gehen die Bestellungen bis 14 Uhr ein, stehen die gepackten Einkaufstüten am folgenden Werktag bereit. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht, bis zum 19. April ist der Abholservice kostenlos.

Aldi Süd eröffnet Mini-Filiale für Frankfurter Krankenhaus-Mitarbeiter

Donnerstag, 9. April

Um die Mitarbeiter im Universitätsklinikum Frankfurt in Angelegenheiten des Alltags zu unterstützen, hat heute eine eigene kleine Filiale des Discounters Aldi Süd eröffnet. In der ehemaligen Cafeteria stehen nun auf 500qm rund 900 Produkte des täglichen Bedarfs zur Verfügung. Der Markt ist zunächst vom 9. April bis zum 30. Juni immer montags bis samstags geöffnet. „Täglich arbeiten bei uns über 6000 Menschen mit außergewöhnlichem, persönlichen Einsatz daran, Patienten medizinisch zu versorgen. Aufgrund des momentan besonders hohen Arbeitseinsatzes bleibt jedoch für die Erledigung persönlicher Angelegenheiten, wie Einkaufen, wenig Zeit“, erklärt Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt, die Hintergründe zum Einzug von Aldi Süd auf dem Krankenhausgelände. Der Zutritt ist nur für Mitarbeiter, nicht aber für Patienten oder Besucher erlaubt.

Metro öffnet fünf Filialen für Endverbraucher

Mittwoch, 8. April

Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland, das eine Öffnung des Großhandels für Endverbraucher genehmigt. Metro nutzt dies, um die Märkte in Greifswald, Neustrelitz, Wismar, Wolgast und Waren für alle Verbraucher zugänglich zu machen. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, dass das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern dieser Nutzungsänderung befristet zugestimmt habe. Die fünf Märkte sind seit dieser Woche bis zum 19. April 2020 für jeden geöffnet.

dm führt Express-Abholung ein

Dienstag, 7. April

Die Drogeriemarktkette dm hat jetzt eine Neuerung eingeführt, die zum einen nachhaltiger als das klassische Onlineshopping ist, zum anderen auch noch das Einkaufen während COVID-19 vereinfacht. Mit der Express-Abholung können online die benötigten Produkte geordert und nach 6 Stunden (Bearbeitungszeit) innerhalb der Öffnungszeiten abgeholt werden. Dazu einfach bei der Bestellung als Versandart Express-Abholung im dm-Markt wählen. Welche Filialen den Service anbieten, erfährst du in der dm-Marktsuche.

Aldi hält an gewohnten Öffnungszeiten zu Ostern fest

Donnerstag, 2. April

In einer Mitteilung gibt Aldi Nord bekannt, keine gesonderten Öffnungszeiten rund um die Osterfeiertage einzuführen. Alle Filialen sind in der Osterzeit zu den regulären Zeiten geöffnet. Damit handelt der Discounter auch im Sinne aller Angestellter, die sich in einer besonders arbeitsreichen und fordernden Situation befinden. Aldi Nord weist außerdem darauf hin, den Ostereinkauf frühzeitig, bedarfsgerecht und rücksichtsvoll zu erledigen.

Jena macht Schutzmasken zum Einkaufen doch verpflichtend

Dienstag, 31. März

Gestern erst war das Thema der Schutzmaskenpflicht aufgekommen, eine generelle Umsetzung einer solchen Maßnahme in Deutschland schien vorerst nicht vorgesehen zu sein. Nun jedoch meldet die Stadtverwaltung im thüringischen Jena, dass in einer Woche das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes verpflichtend wird. Dann ist neben dem Einkaufen, auch das Fahren mit dem ÖPNV und das Betreten von Gebäuden mit Publikumsverkehr nur noch mit Maske möglich. Als Alternative zur Atemschutzmaske wird auch der Schutz mittels Tüchern oder Schals, die Mund und Nase bedecken, anerkannt. Jena ruft zudem die Bürger auf, selbst Masken zu nähen, für die Versorgung der Pflegekräfte, Ärzte, Fahrer im ÖPNV und Anderer in systemrelevanter Infrastruktur hat die Stadt vorgesorgt.

Aktuell keine Schutzmaskenpflicht beim Einkaufen geplant

Montag, 30. März

In Österreich gibt es sie bereits, die Pflicht eine Schutzmaske während des Einkaufs zu tragen. Auf Nachfrage während der heutigen Pressekonferenz teilte Bayerns Ministerpräsident Söder mit, dass derzeit Ähnliches hierzulande nicht geplant sei und es vorerst keine Verschärfung der bislang bestehenden Vorkehrungen geben werde. Dennoch schließt Söder nicht aus, dass es in Zukunft auch für Deutschland eine mögliche Option sein könne, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

Lidl setzt einheitliches Hygiene- und Schutzkonzept in allen Filialen um

Donnerstag, 26. März

Um Kunden wie Mitarbeiter bestmöglich zu schützen, hat Lidl nun ein einheitliches Konzept mit Maßnahmen vorgestellt, die für alle der rund 3.200 Filialen in Deutschland greifen. Damit soll ein einfacher, zügiger und verantwortungsvoller Einkauf ermöglicht werden. Gleichzeitig appelliert das Unternehmen aber auch an alle Kunden, so rücksichtsvoll wie möglich miteinander umzugehen. Die Bausteine, die nun vom Discounter umgesetzt werden, sind:

  • Kundenbetreuer stehen vor jedem Eingang,
  • Einkaufswagengriffe werden regelmäßig desinfiziert,
  • an allen Kassen werden Plexiglasscheiben angebracht,
  • Kassenpersonal erhält Einmalhandschuhe (Verwendung freiwillig),
  • Hinweise und Bodenaufkleber zu Hygiene- und Abstandsregelungen sind vorgesehen.

Darüber hinaus wird es in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland zu einer Begrenzung der Kundenzahl im Markt kommen. Die Kundenbetreuer werden maximal einen Kunden pro 10qm Verkaufsfläche erlauben, ein Einkaufswagen muss mitgeführt werden, der ebenso als Hilfe zur Abstandshaltung dient. Treten Veränderungen der Sachlagen ein, wird Lidl die einzelnen Vorkehrungen anpassen.

Öffnungszeiten für Risikogruppen

Mittwoch, 25. März

Im Ausland haben bereits viele Geschäfte spezielle Öffnungszeiten für Risikogruppen eingeführt, jetzt ziehen auch die ersten Händler in Deutschland nach. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, haben sich einzelne selbstständige Kaufleute dazu entschlossen, ihre Märkte morgens nur für Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen zugänglich zu machen. Das betrifft zum Beispiel den Edeka Hetzenegger in Bergisch-Gladbach oder den Edeka Ludwig Boßler im hessischen Nauheim. Angenommen werde dieser Service gut, erklären die Leiter der Märkte.

Große Handelszentralen wiegen das Thema derzeit noch ab, gibt es hier eine flächendeckende Umstellung der Händler, werden wir darüber informieren.

H&M produziert medizinische Schutzkleidung

Dienstag, 24. März

Der Modekonzern H&M hat begonnen seine internationale Produkt auf Schutzkleidung für Krankenhauspersonal umzustellen. Man wolle dank seiner logistischen Kapazitäten die schnellstmögliche Auslieferung ermöglichen.

Baumärkte in Sachsen geschlossen

Montag, 23. März

Nachdem bereits in Bayern am Freitag bekanntgegeben wurde, dass weitere Geschäfte schließen müssen, hat auch Sachsen die Allgemeinverfügung noch einmal verschärft. Ab sofort bleiben auch hier Baumärkte, Restaurants und Friseure geschlossen. So will man die Gefahr der Ausbreitung des Coronavirus weiter eindämmen.

Aldi und McDonald‘s arbeiten zusammen

Sonntag, 22. März

Unter dem Motto „Gemeinsam geht alles.“ gaben Aldi Nord & Aldi Süd bekannt, dass sie mit McDonald’s zusammenarbeiten, um die gestiegene Nachfrage und das höhere Arbeitsaufkommen zu bewältigen.

Zusammen mit unseren Kollegen von McDonald´s haben wir uns zu einem einmaligen Schritt entschieden: Für die Zeit der Corona-Krise unterstützen uns McDonald´s Mitarbeiter, die wegen der aktuellen Lage nicht arbeiten können, in unseren ALDI Filialen. Sie werden zusammen mit unseren Mitarbeitern ihr Bestes geben, damit ihr weiter mit allem versorgt seid. Dafür sind wir unglaublich dankbar.

Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen, mehr Geschäfte schließen

Freitag, 20. März

In der heutigen Pressekonferenz gab Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bekannt, Ausgangsbeschränkungen für das Bundesland zu verhängen. Da sich die Lage bislang nicht entschärft hat und die Zahl der Infektionen weiter in die Höhe steigt, habe man sich zu diesem Schritt entschlossen. Das soziale Leben wird „fast vollständig heruntergefahren“.

Was bedeutet das aber nun für jeden Einzelnen? Nur noch in Ausnahmefällen solle das Haus verlassen werden. Einkaufen und Arztbesuche sind aber weiterhin möglich. Auch wer zur Arbeit muss, kann und soll dies tun. Die Gastronomieeinrichtungen bleiben ab morgen hingegen geschlossen, Lieferdienste, Drive-In und Take-Away dürfen jedoch betrieben werden. Überhaupt sind alle Geschäfte, die der Lebensmittelversorgung dienen, auch künftig geöffnet. Es besteht kein Grund zu Hamsterkäufen. Banken werden ebenfalls geöffnet bleiben.

Zu den Geschäften, die jetzt schließen werden, gehören nun auch Bau- und Gartenmärkte sowie Friseure.

Weniger Geschäfte geöffnet

Mittwoch, 18. März 

Ab heute treten in vielen Bundesländern die am Montag vom Bund verkündeten Richtlinien in Kraft. Viele Einzelhändler, die nicht zur Versorgung der Bevölkerung dienen, sind ab sofort und zunächst bis zum 19. April geschlossen. Lebensmittelläden sind aber weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet und werden regelmäßig mit neuen Waren beliefert. Welche Geschäfte bis auf Weiteres von den Schließungen betroffen sind und welche nicht, erfahrt ihr in dieser Übersicht.

Versorgung bleibt weiterhin gewährleistet

Dienstag, 17. März

Zur Eindämmung von COVID-19 hat die Bundesregierung nun zahlreiche Einschränkungen verkündet, die den Einzelhandel und Dienstleistungssektor betreffen. Einige Läden müssen vorerst geschlossen bleiben. Dazu gehören aber nicht die Geschäfte, die zur Versorgung der Bevölkerung dienen. Hier wurden veränderte Rahmenbedingungen beschlossen und diese den derzeitigen Bedürfnissen angepasst. Diese Änderungen werden in Kürze von den Bundesländern durchgeführt, zum Teil ist dies schon geschehen.

Einkaufen ist nach wie vor zu den normalen Öffnungszeiten möglich. Lebensmittelhändler dürfen in Bayern sogar länger, von 6 bis 22 Uhr, geöffnet bleiben. Auch sonntags ist es jetzt möglich, in den Filialen Lebensmittel und Co. kaufen, das Verkaufsverbot wurde hier bis auf Weiteres ausgesetzt. Von 12 bis 18 Uhr dürfen die Läden dann öffnen. Die Händler versichern zudem, dass es zu keinen Engpässen kommen wird, die Artikel werden regelmäßig nachgeliefert und die Regale aufgefüllt, mittlerweile sogar öfter als sonst üblich.

Geöffnet bleiben: Lebensmittelmärkte (Supermärkte, Discounter, Biomärkte, etc.), Wochenmärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Bau-, Gartenbau und Tierbedarfsmärkte, Großhandel, Poststellen, Banken, Reinigungen, Waschsalons, Tankstellen, Frisöre, Zeitungskioske und Lieferdienste.

Geschlossen werden hingegen unter anderem Bekleidungsgeschäfte, Elektromärkte, Möbelhäuser, Parfümerien und Spielwarenläden.

Auflagen zur Hygiene geplant

Dienstag, 17. März

Auflagen zur Hygiene, zur Zutrittssteuerung und zum Vermeiden von Warteschlangen sollen, laut Angaben von Angela Merkel in der Pressekonferenz zu Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus, kommen. Konkret festgelegt sind sie aber bisher noch nicht. Diese Vorkehrungen dienen dazu die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, am Warenangebot ändert sich jedoch nichts.

Weiterführende Infos erhaltet ihr auf den Webseiten der Bundesregierung: