Wenn der Herbst vor der Tür steht, darf Kürbis in unserer Küche natürlich nicht fehlen! Statt Suppe oder Ofenkürbis zaubern wir aus Hokkaido heute wunderbar weiche Kürbis-Gnocchi. Die kleinen italienischen Nocken bekommen durch das Kürbispüree nicht nur eine leuchtend orange Farbe, sondern schmecken auch herrlich aromatisch. Mit Butter, Salbei und Parmesan wird daraus ein echtes Wohlfühlgericht für kalte Tage.
Rezept Information
Herbstliche Kürbis-Gnocchi einfach selber machen
Gnocchi selber zu machen klingt komplizierter, als es tatsächlich ist. Für unsere herbstliche Variante kombinieren wir mehligkochende Kartoffeln mit aromatischem Hokkaido-Kürbis. Daraus entsteht ein weicher Teig, der zu kleinen Gnocchi geformt und anschließend kurz im Wasser gegart wird. In Butter mit frischem Salbei geschwenkt und mit Parmesan serviert, werden die Kürbis-Gnocchi besonders aromatisch. Perfekt für ein gemütliches Mittag- oder Abendessen!
Zutaten für Kürbis-Gnocchi
Alle Zutaten auf einen Blick:
Für 4 Portionen:
- 500 g mehligkochende Kartoffeln
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400 g Hokkaido-Kürbis
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250 g Mehl
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1 Eigelb
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Salz, Muskatnuss, 50 g Butter, frischer Salbei und Parmesan
So gelingen euch selbst gemachte Kürbis-Gnocchi
Schritt 1: Kartoffeln und Kürbis vorbereiten
Schält die Kartoffeln und kocht sie in Salzwasser weich. Wascht währenddessen den Hokkaido, entfernt die Kerne und schneidet das Fruchtfleisch in kleine Stücke. Gart den Kürbis ebenfalls weich und lasst ihn anschließend gut ausdampfen. Presst die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse und püriert den Kürbis möglichst fein.
Schritt 2: Gnocchi formen
Vermischt Kartoffeln, Kürbispüree, Eigelb und Mehl miteinander und würzt den Teig mit Salz und etwas Muskatnuss. Knetet alles nur so lange, bis ein weicher Teig entsteht. Formt daraus auf einer bemehlten Arbeitsfläche mehrere Rollen, schneidet diese in kleine Stücke und drückt mit einer Gabel das typische Gnocchi-Muster hinein.
Schritt 3: Kürbis-Gnocchi kochen und servieren
Bringt einen großen Topf mit Salzwasser zum Sieden und gebt die Gnocchi portionsweise hinein. Sobald sie an die Oberfläche steigen, könnt ihr sie mit einer Schaumkelle herausnehmen. Schmelzt anschließend die Butter mit einigen Salbeiblättern in einer Pfanne und schwenkt die Kürbis-Gnocchi darin kurz goldbraun. Zum Schluss mit frisch geriebenem Parmesan servieren.
💡Rina's Tipps zum Rezept
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Lasst Kürbis und Kartoffeln gut ausdampfen, damit der Gnocchi-Teig nicht zu feucht wird.
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Gebt das Mehl nach und nach hinzu. Je weniger Mehl ihr benötigt, desto fluffiger werden die Kürbis-Gnocchi.
- Für etwas Crunch könnt ihr die fertigen Gnocchi zusätzlich mit gerösteten Kürbiskernen toppen.
Häufige Fragen zu Kürbis-Gnocchi
Welcher Kürbis eignet sich für Kürbis-Gnocchi?
Besonders praktisch ist Hokkaido-Kürbis, denn seine Schale kann mitgegessen werden und er besitzt ein angenehm nussiges Aroma. Auch Butternut-Kürbis eignet sich für das Rezept, sollte vorher jedoch geschält werden.
Warum werden meine Kürbis-Gnocchi zu weich?
Enthalten Kürbis und Kartoffeln zu viel Flüssigkeit, kann der Teig sehr weich und klebrig werden. Lasst deshalb beide Zutaten nach dem Garen gründlich ausdampfen. Falls der Teig trotzdem zu feucht ist, könnt ihr vorsichtig noch etwas Mehl hinzufügen.
Kann man Kürbis-Gnocchi einfrieren?
Ja, die ungekochten Kürbis-Gnocchi lassen sich hervorragend einfrieren. Legt sie zunächst mit etwas Abstand auf ein Brett oder Blech und friert sie vor. Anschließend könnt ihr die gefrorenen Gnocchi in einen geeigneten Behälter umfüllen und bei Bedarf direkt ins siedende Wasser geben.
Ob als gemütliches Herbstessen oder als besondere Alternative zu klassischen Kartoffel-Gnocchi: Diese Kürbis-Gnocchi bringen ordentlich Herbststimmung auf den Teller. Mit aromatischer Salbeibutter und Parmesan braucht es gar nicht viel mehr. Probiert das Rezept unbedingt aus und genießt die Kürbissaison!
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Bilder: Freepik












