Sonderpostenmärkte – Schnäppchen vom Aktenordner bis zur Zahnbürste

Sonderpostenmärkte – Schnäppchen vom Aktenordner bis zur Zahnbürste

  • Aktueller Action Prospekt "Kleine Preise, große Freude " mit 3 Seiten

    Kleine Preise, große Freude

    Mi., 08.07.20 bis Di., 14.07.20

    Noch bis morgen gültig

Angebote der aktuellen Woche

Kaufland Prospekt "GRILLEN! GENIESSEN! GEWINNEN!", 8 Seiten, 09.07.2020 - 15.07.2020
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Globus-Baumarkt Prospekt "WER BAUT BRAUCHT GLOBUS", 20 Seiten, 13.07.2020 - 18.07.2020
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OBI Prospekt "SPIELGERÄTEKATALOG 2020", 16 Seiten, 19.06.2020 - 17.07.2020
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Höffner Prospekt "Auf in den Garten", 100 Seiten, 01.03.2020 - 30.07.2020
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Sonderposten

Sonderposten-Märkte gehören zum Segment des Einzelhandels. Sie bieten meist wechselnde Sortimente aus Haushaltswaren, Werkzeugen, Accessoires, Schreibwaren, Dekorationsartikeln, Elektrokleingeräten, Drogerieartikeln, Spielwaren und saisonalen Produkten an und bewegen sich dauerhaft im Niedrigpreissektor. Auch Lebensmittel werden in einigen der Geschäfte verkauft, finden sich jedoch deutlich seltener als Non-Food-Produkte. Die so genannten "1-Euro-Shops", in denen fast alle Artikel einen Euro oder 99 Cent kosten, bilden einen Spezialfall der Sonderpostenmärkte.
Um die extrem niedrigen Endverbraucherpreise garantieren zu können, beziehen die Anbieter ihre Waren unter anderem aus Überproduktionen, auslaufenden Sortimentslinien, Insolvenzmassen oder von Großhändlern, die ihre Produkte in Asien einkaufen. Die Standorte liegen häufig in leer stehenden Ladenlokalen der Innenstädte und werden sowohl von Einzelunternehmern als auch von Handelsketten im Franchise-System betrieben.

Überregionale Handelsketten sind zum Beispiel Tedi, Thomas Philipps, Schum EuroShop, Pfennigpfeiffer oder auch MäcGeiz.

Sonderpostenmärkte – Die großen Gewinner der Wirtschaftskrise

Zweifellos erfahren Sonderposten-Märkte vor allem in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs besonderen Zustrom. Mehr und mehr Menschen sparen an täglichen Ausgaben und suchen Ein-Euro-Läden oder Schnäppchenmärkte auf. Große Ketten wie Thomas Philipps, Picks Raus oder Connys Container verbuchen seit Jahren wachsende Umsätze und vergrößern kontinuierlich ihr Filialnetz. Zu den preisbewussten Kunden zählen nicht nur einkommensschwache Menschen mit geringer Kaufkraft, sondern auch gut situierte Impulskäufer, die sich von Wühltischen und Werbeplakaten zum Kauf animieren lassen. Sie genießen das Stöbern und lassen sich von den wechselnden Angeboten überraschen.
Entwickelt wurde das Konzept dieser „Schatzsuche“ in den USA, wo Woolworth vor über 100 Jahren den Grundstein für die globale Verbreitung der Billigläden legte. Nach Deutschland schwappte die Welle erst in den 90er Jahren. Heute verteilen sich tausende Filialen verschiedener Betreiber der Sonderposten-Märkte über die gesamte Bundesrepublik und machen den etablierten Geschäften Konkurrenz.

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